Auto

Opel und IG Metall verhandeln

Die Verhandlungen um die Zukunft des Autobauers Opel laufen auf Hochtouren. Dabei geht es um die geplante Auslastung und die Investitionen in die deutschen Werke zur Erfüllung der Tarifverträge. Ein wichtiger Termin war jetzt ein Treffen mit IG Metall, Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung.

Ein Teil der Investitionszusagen sei auf Basis wettbewerbsfähiger Strukturen bereits erfüllt, darunter etwa die Allokation des Grandland X in Eisenach, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. Über weitere Investitionen wurde ebenfalls gesprochen, unter anderem für den Standort Rüsselsheim. "Wie angekündigt werden wir ein zweites Modell auf einer modernen Multi-Energy-Plattform der Groupe PSA nach Rüsselsheim bringen", so Lohscheller.

Die Gespräche zur Erfüllung der Tarifverträge bezeichnete Opel als "konstruktiv". Sie sollen nun zwischen den Sozialpartnern und der Geschäftsführung fortgeführt werden. "Die Geschäftsführung hat die bisher geplanten Investitionsvorhaben mit uns erörtert. Wir haben auf dieser Grundlage einen Prozess vereinbart, wie diese Themen, aber auch noch offene Fragen im Detail weiter besprochen werden", sagt der Bezirksleiter der IG Metall Mitte, Jörg Köhlinger.

Es geht nicht nur um die Sicherheit der Beschäftigung und der Standorte, sondern auch um die längerfristigen Perspektiven unter den Bedingungen einer sich verändernden Mobilität, heißt es. Hintergrund: Opel hatte 2018 eine Beschäftigungssicherung bis 2023 vereinbart und umfassende Investitionen in die deutschen Standorte zugesagt.