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Rolls-Royce Tuning: Britisch, breit und brutal

Einen Rolls-Royce live zu sehen, ist schon selten genug. Wenige der luxuriösen Riesen auf Rädern rollen durch die Städte. Noch seltener sind jedoch limitierte Rolls-Royce zu sehen. So auch der nur acht Exemplare starke von Spofec Overdose veredelte Rolls-Royce Dawn. Und das, obwohl der um 85 kW/115 PS auf nun 505 kW/686 PS und um 160 auf 980 Newtonmeter Drehmoment erstarkte offene 2+2-Sitzer durchaus auffällt.

Denn das Unternehmen, das seinen Namen aus der legendären Kühlerfigur SPirit OF ECstasy ableitete, hat dem in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 sprintenden Boliden auch noch einen ordentlichen Breitbau verpasst. 208 Zentimeter an der Hinterachse entsprechen genau 13 Zentimetern mehr als in der Serie - an der Vorderachse sind es sieben Zentimeter mehr. Zudem senkt sich der mit einer neuen Steuerung für die Luftfederung und einer im Vergleich zur Serienbremse 38 Kilogramm leichteren Carbon-Keramik Bremsanlage ausgestattete Brite bis Tempo 140 um vier Zentimeter ab. Für den Kontakt zur Straße sorgen die auf 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen montierten 295er-Reifen an der Hinterachse.