Auto

Studenten entwerfen eigenen Rennwagen

Archivartikel

Rennwagen selbst gemacht: Den Geistesblitz müssen die Studenten selber haben. Doch der Opel-Blitz kann bei der Fertigung von Teilen helfen. Anlass ist die auf dem Hockenheimring beheimatete "Formula Student", die größte studentische Rennveranstaltung Europas.

Seit mehr als 15 Jahren gehört Opel zu den wichtigsten Partnern der internationalen Rennserie und begleitet auch in diesem Jahr fünf deutsche Hochschulen aus dem direkten Umfeld der Standorte Rüsselsheim und Kaiserslautern. Opel unterstützt die Teams bei der Konstruktion der einsitzigen Formel-Rennwagen, bei der Fertigung von Teilen und mit der Nutzung des Test Centers Rodgau-Dudenhofen.

Ziel der Formula Student ist es, einen Prototyp zu konstruieren. Der Monoposto muss dabei strenge Vorgaben erfüllen. Darüber hinaus sollen die Teams die Kosten ihrer Konstruktion kalkulieren sowie einen Business-Plan präsentieren - wie bei jedem neuen Modell in der Autoindustrie üblich. Erst wenn diese Prüfungen gemeistert sind, geht es auf die Rennstrecke. Hier werden Punkte für die Performance auf dem Skid Pad, bei Beschleunigungs-, Sprint- und Ausdauerrennen vergeben. Schließlich spielt auch die Energieeffizienz eine wesentliche Rolle. Die Entscheidung trifft eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie.

Die Formula Student wird seit 1981 ausgetragen. In Deutschland feierte der vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiierte Wettbewerb 2006 als Formula Student Germany Premiere. Das technische Reglement sieht drei verschiedene Antriebs-Kategorien vor: Neben einem klassischen Verbrenner sind auch Elektromotoren zugelassen. Seit 2017 starten zudem autonom fahrende Renner in einer eigenen Klasse. Ziel sei eine zukünftig noch stärkere Konzentration auf batterieelektrische Antriebe und die Integration neuer Technologien für einen vollautonomen Betrieb, teilt Opel hierzu mit.