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Wenn Teenager Gas geben dürfen

Archivartikel

Mit der Volljährigkeit beginnt für junge Leute auch die Automobilität. Doch schon vor dem 18. Lebensjahr dürfen Teenager ans Steuer - allerdings nicht alleine. Und noch mehr ist zu beachten. Knapp drei Viertel der Deutschen (74 Prozent) freuen sich beim Erreichen der gesetzlichen Volljährigkeit besonders darüber, alleine Auto fahren zu dürfen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Versicherers CosmosDirekt.

Unterdessen ist beim "Begleiteten Fahren ab 17" (BF17) das Kleingedruckte wichtig: Die eingetragenen BF17-Begleitpersonen müssen einige Voraussetzungen erfüllen, beispielsweise mindestens 30 Jahre alt und selbst seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Besitz eines Pkw-Führerscheins sein. Ein besonderer BF17-Vorteil: Junge Fahrer, die mit 17 ihre BF17-Prüfungsbescheinigung erlangen, können schon mit 19 ihre zweijährige Führerschein-Probezeit beenden. Wichtig zu wissen ist dabei: Die Null-Promille-Grenze (absolutes Alkoholverbot) gilt generell weiter bis zum 21. Geburtstag.

Auch bei der Kfz-Versicherung profitieren BF17-Fahranfänger von ihrer frühen Praxiserfahrung, erklärt Roman Wagner, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt: "Viele Versicherer nehmen Fahranfänger, die sich für Begleitetes Fahren ab 17 entscheiden, für diese Zeit kostenlos in den bestehenden Auto-Versicherungsvertrag der Eltern mit auf." Soll das Auto auch nach dem Erreichen der Volljährigkeit mitgenutzt werden, muss der dann 18-Jährige rechtzeitig als weiterer Fahrer in den Kfz-Versicherungsvertrag der Eltern eingetragen werden. Auch hier könne sich eine vorherige Teilnahme am BF17 positiv auf die dann zu zahlenden Versicherungsbeiträge auswirken. Viele Versicherer würden dies mit einem vergünstigten Versicherungsbeitrag belohnen.