BA-Freizeit

BEDROHLICHES in der Tiefsee

Archivartikel

„Little Joe“

Kunstvoller Thriller. Alice, eine alleinerziehende Mutter, ist eine ehrgeizige Forscherin, die an einer genmanipulierten Pflanze arbeitet. Tatsächlich gelingt ihr das scheinbar Unmögliche: Wenn man die Pflanze gut pflegt, stößt diese einen Stoff aus, der glücklich macht. Noch sind zwar ein paar Tests notwendig, um mögliche Nebenwirkungen auszuschließen, doch Alice nimmt schon mal eine Pflanze für ihren Sohn Joe mit nach Hause. Dann aber scheint die Blume ein seltsames und äußerst gefährliches Eigenleben zu entwickeln. (106 Minuten, ab 12 Jahre)

„Underwater“

Ozeanische Angst mit Kristen Stewart. Ein Film, der die Zuschauer hinabzieht, viele Kilometer weit unter die Meeresoberfläche. Wissenschaftler und Ingenieure befinden sich auf einer Art Bohrinsel und werden allesamt erschüttert durch ein heftiges Seebeben. In dessen Folge wird nicht nur die Forschungsstation beschädigt, sondern auch ein bedrohliches Tiefseewesen geweckt. (95 Minuten, ab 16 Jahre)

„The Grudge“

Neuinterpretation des Horrorfilms. Bei der Neuinterpretation des unheimlichen Films aus dem Jahr 2004 – damals mit Sarah Michelle Gellar in einer Hauptrolle – geht es um ein Haus, in dem eine böse übernatürliche Einheit ihr Unwesen treibt, ein Haus, das niemand unbeschadet betritt. (93 Minuten, ab 16 Jahre)

„Freies Land“

Der Krimi zur Wiedervereinigung. Verschwundene Mädchen, ein mysteriöses Jagdhaus und zwei Ermittler auf Kriegfuß: „Freies Land“ spielt als deutsch-deutscher Krimi in den Jahren unmittelbar nach dem Mauerfall. Dabei trifft West-Kommissar auf Ost-Kommissar: In einer ostdeutschen Kleinstadt gehen sie einem Verbrechen nach. Zwei Schwestern sind spurlos verschwunden. Die Ermittler treffen auf eine verschlossene Gesellschaft, die ein dunkles Geheimnis für sich bewahrt. Selbst die Mutter der beiden Mädchen schweigt aus Angst. Eine Parabel für die Verwerfungen nach der Wiedervereinigung. (129 Minuten, ab 16 Jahre)

„Milchkrieg in Dalsmynni“

Eine Frau begehrt auf. Der Himmel ist grau, die Höfe überschuldet und die Zukunft düster: Im scheinbaren Nirgendwo der isländischen Provinz kämpfen die Milchbauern tagtäglich ums Überleben. Große Schuld daran haben auch die Knebelverträge der örtlichen Kooperative, die die Farmer dazu zwingen, deren Produkte zu überhöhten Preisen zu kaufen. Eine Frau macht das Spiel aber nicht mehr mit: Inga will Gerechtigkeit für alle und beginnt, Widerstand zu leisten. In „Milchkrieg in Dalsmynni“ von Grímur Hákonarson ist die hippe Hauptstadt Reykjavík ganz weit entfernt. Nach seinem Schaf-Drama „Sture Böcke“ (2015) wirft der Regisseur jetzt einen weiteren Blick in das rurale Island. Mit Spannung erzählt und mit grimmigen Humor versetzt, lernt man eine ganz andere Seite des Inselstaats kennen. (92 Minuten, ab 6 Jahre)

„Vier zauberhafte Schwestern“

Kinderbuch-Verfilmung. Die vier Schwestern Flame, Marina, Flora und Sky verbindet ein großes Geheimnis: Sie können die Elemente beherrschen. Ihre Eltern wissen nichts davon, ebenso wenig wie von dem geheimen Raum im Keller des Familienanwesens. Dort steht eine magische Windrose, die Elbenstaub mit magischen Kräften versprüht, gleichzeitig aber auch die böse Hexe Glenda (Katja Riemann) auf den Plan ruft. Sie will die Macht der Quelle dazu nutzen, alle vier Elemente und damit die Welt zu beherrschen. Daher versucht sie, zwischen den Schwestern Zwietracht zu säen, um das Schloss und damit auch die Windrose an sich zu reißen. (97 Min., ohne Altersbeschränkung) dpa

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