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Bewährte ALTMEISTER und neue ENTDECKUNGEN

Archivartikel

Fast schon legendäre Künstler und Bands wie Glenn Hughes, Chris Thompson, Fish, Terry Sylvester oder die Pretty Things werden im Herbst im Bensheimer Musiktheater Rex auftreten. Das Programm des Clubs bietet in den kommenden Wochen neben internationalen Stars aber auch Coverbands und musikalische Kostbarkeiten zum Entdecken.

Bereits am 18. September spielt mit den Pretty Things eine der langlebigsten und verehrungswürdigsten Rockgruppen im Rex, die nun nach 55 Jahren ihren Abschied von der Bühne feiert. Ein letztes Mal wird ihr Adrenalin-Rock auf solider R & B-Basis mit zum Teil bitterbösen Texten hier zu erleben sein.

Glenn Hughes spielt Deep Purple

Auch die Prog-Rock-Legende Derek William Dick alias Fish, der als Sänger der britischen Rockgruppe Marillion international bekannt wurde, denkt so langsam an Abschied. 2015 verkündete er, dass er sich 2020 aus dem Musikgeschäft zurückziehen möchte. Sein voraussichtlich letztes Album „Weltschmerz“ soll demnächst erscheinen. Zuvor aber steht er am 8. November in Bensheim auf der Bühne, unter anderem mit neuen Songs.

Der Ex-Deep-Purple-Bassist und Sänger Glenn Hughes wird am 25. Oktober mit seiner Band in einem zweistündigen Konzert ausschließlich Songs von Deep Purple präsentieren. Für das Konzert von Glenn Hughes waren zuletzt nur noch Restkarten im Vorverkauf erhältlich.

Mit seiner Jubiläumstour „My Life With The Hollies“ lädt Terry Sylvester zu einem besonderen Konzertabend ein. Als Sylvester 1968 zu den Hollies kam, ersetzte er den zu Crosby, Stills & Nash abgewanderten Graham Nash. Gleich die erste Single „Sorry Suzanne“ markierte den Beginn seiner Karriere. Am 2. November will Sylvester seine Qualitäten als Entertainer zeigen und seine Hits spielen.

Ob als Sänger von Manfred Mann´s Earth Band oder bei seinen eigenen Kompositionen: Chris Thompsons Stimme ist mit internationalen Top-Hits verbunden. Songs wie „Blinded By The Light“, „Spirits In The Night“ oder „Questions“ sind Klassiker der Musikgeschichte. Chris Thompson & The Mads Erikson Band werden am 15. November im Rex gastieren.

Ein ungewöhnlicher Klangkosmos ist bei der Band Lazuli am 12. November zu entdecken. Die Mischung aus Progressive Rock, Chanson, Folk und Weltmusik wird zum Teil mit außergewöhnlichen Instrumenten dargeboten. „King Crimson meets Peter Gabriel“ beschreibt plakativ den Musikstil der französischen Künstler.

Ebenfalls Worldmusic-orientiert ist am 5. Oktober Jasper van’t Hofs musikalisches Projekt Pili-Pili. Der Jazz-Pianist verband bereits 1984 europäischen Jazz mit afrikanischer Musik und tanzbaren Grooves und sorgte damit für eine Pionierleistung. Seit nunmehr fast 35 Jahren vereinigt er so afrikanische und mitteleuropäische Musik.

Punk mit den Straßenjungs

Punkig wird es bei den Strassenjungs am 1. November, wenn Lieder wie „Dauerlutscher“, „Wir ham ne Party“ und „Jeder Mensch ist mal alleine“ energievoll mitgesungen werden können. Etwas braver dagegen, aber nicht mit weniger Spaß, soll es am 17. November werden, wenn der „Neue Deutsche Welle“-Star Markus mit einigen Spezialgästen die 80er Jahre musikalisch zelebriert.

Rock und Blues bieten zudem Bands wie die Brandos, King King oder die Quireboys. Seit 1987 begeistern The Brandos mit ihrer Mixtur aus Creedence Clearwater Revival, 60er Jahre-Garagensound, American Roots Rock sowie einer gehörigen Portion Irish Folk und Latinoklängen. Am 4. Oktober sind sie im Rex zu erleben. Die englische Band The Quireboys hat am 27. Oktober ihr aktuelles Album „White Trash Blues“ im Gepäck. Sie spielt kräftigen Hardrock mit Blues- und Glamrock-Schattierungen. Auch die britische Bluesrock-Band King King ist am 11. Oktober mit ihrer Platte auf der „Exile & Grace Tour“ in Bensheim. Und am 29. November ist wieder einmal die Blues-Gitarristin und Sängerin Ana Popovic zu Gast in dem mittlerweile seit 20 Jahren bestehenden Musiktheater Rex. red

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