BA-Freizeit

MONDLANDUNG und TONI KROOS

Archivartikel

„Spider-Man: Far from Home“

Spinnenmann auf Klassenfahrt. Auch nach dem erfolgreichen „Endgame“ der Avengers geht’s weiter mit Comic-Verfilmungen aus dem Hause Marvel: Ein neuer Spider-Man kommt in die Kinos. Bereits zum fünften Mal wird er verkörpert vom jungen britischen Darsteller Tom Holland. Erneut führte Jon Watts Regie. Eine kleine Überraschung ist, dass sich Jake Gyllenhaal ins Schauspielerensemble einreiht. Den Spinnenmann verschlägt es diesmal unter anderem an die Themse in England. (129 Minuten)

„Geheimnis eines Lebens“

Judi Dench als gealterte Spionin. Judi Dench (84) ist zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate im Kino zu sehen. Nach „Tea with the Dames“ spielt sie nun eine Spionin. Das Drama „Geheimnis eines Lebens“ handelt von einer britischen Atomforscherin, die im Zweiten Weltkrieg Informationen an die Russen weitergibt. Die Geschichte beruht laut Produktionsteam auf dem Leben der Physikerin Melita Norwood. Im Film sieht man Dench als gealterte Wissenschaftlerin, deren Geschichte nach Jahrzehnten auffliegt. Einen noch größeren Part aber nehmen die Rückblenden ein – mit Sophie Cookson als junger Forscherin. (102 Minuten, ab sechs Jahre)

„Apollo 11“

So war die Mondlandung noch nicht zu sehen. 50 Jahre ist es her, dass Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins auf ihren Flug zum Mond geschickt wurden. Mit „Apollo 11“ kommt ein Dokumentarfilm in die Kinos, der dem Publikum diese Mission näher bringt als je zuvor: Regisseur Douglas Miller hat dafür in jahrelanger Fleißarbeit Aufnahmen ausgesucht, die teils so noch nie gezeigt wurden. Im kinotauglichem 70-mm-Format nutzt er ausschließlich historische Filmaufnahmen, ergänzt um die in jahrelanger Kleinstarbeit ausgewerteten Audiokommentare von 60 wichtigen Mitgliedern der Mission. Der Film wird als Kinoevent meist im Original mit Untertiteln und nur an wenigen Tagen gezeigt (meist am 7. und 14. Juli). (93 Minuten, ab 0 Jahre)

„Traumfabrik“

60er-Jahre-Film. Mit dem Liebesfilm „Traumfabrik“ reist das Studio Babelsberg in die eigene Vergangenheit zurück. Potsdam, 1961: Statist Emil trifft auf die französische Tänzerin Milou. Beide vergucken sich ineinander. Doch als die Grenze zwischen Ost und West geschlossen wird, sind sie plötzlich getrennt. Emil holt zur großen Geste aus, um Milou noch mal von Paris in die DDR zu holen. „Traumfabrik“ schildert ein Stück deutsche Geschichte – und zeigt das DEFA-Filmstudio zwischen Piratendreh und Ägyptenkulisse. Mit dabei: Heiner Lauterbach und Michael Gwisdek. (125 Minuten, ab sechs Jahre)

„Tel Aviv on Fire“

Nahostkonflikt als Seifenoper. Der junge Palästinenser Salam arbeitet als Drehbuchautor für die Seifenoper „Tel Aviv on Fire“, bei der Palästinenser und Israelis mitfiebern. Bei einer Kontrolle am Checkpoint gerät das Drehbuch in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi, dessen Frau ein großer Fan der Serie ist. Der fantasiebegabte Assi kommt auf den Geschmack und hilft dem schüchternen Salam mit immer absurden Ideen auf die Sprünge. Regisseur Sameh Zoabi erzählt vor dem Hintergrund des ganz normalen Wahnsinns in Nahost eine Geschichte von Menschen, die sich von der Politik längst nichts mehr erhoffen, aber ihr persönliches Glück noch nicht aufgegeben haben. Dank starker, glaubwürdiger Darsteller ist so eine feinfühlige Komödie der leisen Töne entstanden, die ohne Knalleffekte auskommt. (97 Minuten, ab sechs Jahre)

„Kroos“

Der normale Königliche. Toni Kroos eilt über einen Hotelflur. Treppe hoch. Treppe runter. In einem kleinen Raum ein Foto-Shooting. Auf Kommando erst lächeln, dann ernst. In einem anderen Raum ein TV-Interview. Die Dokumentation „Kroos“ erzählt den Werdegang des Fußballers aus Greifswald zum Real-Star. Die Fans sehen einen Kroos, der weinen kann und doch unnahbar bleibt. Was aber auch deutlich wird: Seine Zeit bei den Bayern hat Toni Kroos noch nicht verwunden. (113 Minuten)

„Annabelle 3“

Die Gruselpuppe ist wieder da. Fünf Jahre liegt der Start des sehr erfolgreichen Gruselfilms zurück: „Annabelle“ soll bei einem Budget von nur etwas mehr als sechs Millionen Dollar weltweit an den Kinokassen mehr als 250 Millionen eingebracht haben. Es ging um eine alte Spielzeug-Puppe und eine ganze Reihe von übernatürlichen, unheimlichen Ereignissen. Im Sommer vor zwei Jahren ging der Horror um Annabelle in eine zweite Runde; auch „Annabelle 2“ avancierte zu einem Kassenhit. Jetzt, im dritten Teil, kommt die Puppe „nach Hause“ (US-Originaltitel: „Annabelle Comes Home“). Es sind die aus den „Conjuring“-Filmen bekannten Dämonologen Ed und Lorraine Warren, die sich diesmal des mysteriösen Spielzeugs annehmen. (106 Minuten) dpa

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