BA-Freizeit

MONSTER aus dem Mittelalter

„The Silence“

Endzeithorror. Mittelalterliche Monster konnten aus einer unterirdischen Höhle fliehen und töten nun wahllos Menschen – sie können aber nur hören; sehen können sie ihre Opfer nicht. Eine Familie flüchtet in ein abgelegenes Haus in den Wäldern und bekommt es dort neben den Monstern auch noch mit einer Sekte zu tun, die es auf die gebärfähige Tochter Ally abgesehen hat. (90 Minuten, ab 16 Jahre)

„Greta“

Psychothriller. Chloë Grace Moretz als Frances und Isabelle Huppert als Greta in einem Psychothriller um emotionale Verluste und Suche nach Ersatz: Das glänzend mit- wie gegeneinander agierende Frauenpaar füllt die emotionalen wie schrecklichen Phasen dieser schwer zu durchschauenden Beziehung im modernen New York aus. (98 Minuten)

„Das Familienfoto“

Sarkastische französische Komödie. Die Geschwister Gabrielle (Vanessa Paradis), Elsa und Mao haben sich längst auseinandergelebt. Ihr Vater Pierre hatte nie viel Interesse an der Familie, Mutter Claudine, eine Psychotherapeutin, ist mit ihrem Latein auch längst am Ende. Als dann die verwitwete Großmutter an Demenz erkrankt, kommt sich die dysfunktionale Sippe allmählich wieder näher. - Die stark besetzte Komödie mit ernsten Untertönen kann sich auf ein gut aufgelegtes Ensemble, geschliffene Dialoge und sarkastische Wortduelle verlassen. (99 Minuten, ohne Altersbeschränkung)

„Urfin – der Zauberer von Oz“

Kinderbuchklassiker als Trickfilm. Dorothy macht große Augen: Die silbernen Schuhe ihrer Oma haben tatsächlich magische Kräfte! Kaum hat sie drei Mal die Hacken aneinandergeschlagen, da steht sie schon zusammen mit ihrem Hund Toto mitten im Reich Oz. Schnell wird ihr klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Hat der miesepetrige Tischler Urfin wirklich vor, die Smaragdstadt zu erobern? Auf dem Weg dorthin müssen Dorothy und Toto viele Gefahren überwinden: Im Wald und im Untergrund von Oz lauern hungrige Oger und grausige Sechsfüßer. Doch Dorothy und Toto finden treue Freunde: den Löwenkönig, die Vogelscheuche und den Zinnmann. Wird es ihnen gemeinsam gelingen, Urfin und seine Holzsoldaten zu besiegen? (91 Minuten, ohne Altersbeschränkung)

„Der Boden unter den Füßen“

Beraterin zwischen Kontrolle und Wahn. Das Drama erzählt von der Unternehmensberaterin Lola. Sie verheimlicht, dass sie eine psychisch kranke Schwester hat. Doch mit der Zeit findet sich auch Lola am Rande des Zusammenbruchs wieder. Der Film über die Schnelligkeit und den Optimierungswahn der heutigen Zeit fragt auch, wie wir mit Unperfektem im Leben umgehen. (108 Minuten, ab 12 Jahre)

„Die Kinder der Utopie“

Doku zum Thema Inklusion. Die Dokumentation schaut auf Inklusion in den Schulen. Im Mittelpunkt stehen sechs junge Erwachsene (drei mit und drei ohne Behinderung), die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Regisseur Hubertus Siegert und die Mädchen und Jungen kennen sich bereits: Schon sein Film „Klassenleben“ (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Jetzt kommen sie wieder zusammen und blicken auf ihre Leben. (82 Minuten).

„Once again“

Romantische Begegnung im indischen Mumbai. In indischen Großstädten wie Mumbai ist das Gefühl von Einsamkeit allgegenwärtig. Erzählt wird von Tara, einer Mutter zweier Kinder, die verwitwet ist. Tara hält sich mit einem Restaurant über Wasser, in dem allabendlich ein indischer Filmstar sein Essen ordert. Immer wieder telefonieren die beiden miteinander, zu einem echten Treffen jedoch fehlt ihnen, so scheint es, der Mut. Eines Tages ist es dann aber doch so weit. (98 Minuten, ohne Altersbeschränkung) dpa

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