BA-Freizeit

PENNYWISE ist zurück

Archivartikel

„Es: Kapitel 2“

Grusel-Fortsetzung nach Stephen King. Nach der Stephen King-Verfilmung „Es“ aus dem Jahr 2017 gibt es nun eine Fortsetzung der Gruselgeschichte rund um Clown Pennywise. Erneut hat Bill Skarsgård die Rolle des bösen Narren übernommen. Fast drei Jahrzehnte sind vergangen seit den Ereignissen des vorigen „Es“-Films. Die Kinder aus dem „Klub der Verlierer“ sind erwachsen geworden. (169 Minuten)

„Und der Zukunft zugewandt“

DDR-Drama. Der Film schaut auf die Anfangsjahre der DDR. Alexandra Maria Lara spielt eine junge Kommunistin, die in der Sowjetunion unschuldig zu Lagerhaft verurteilt wurde. In der DDR will sie sich ein neues Leben aufbauen, aber über ihre Erlebnisse darf sie dort nicht sprechen. Nach einem wahren Fall als Vorbild, stellt der Film die Frage, ob ein System funktionieren kann, wenn es bereits auf Lügen aufbaut. (108 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen“

Lesbisches Paar kämpft gegen strenge Sitten. In einer schottischen Kleinstadt in den 1950er Jahren verlieben sich zwei Frauen. Doch die strengen Moralvorstellungen der Bewohner bekommen die beiden zu spüren und drängen sie in die Ecke. Eine der beiden Frauen ist eine leidenschaftliche Ärztin. Ihre zweite Leidenschaft ist es, Bienen zu züchten. Das Bienensummen zieht sich durch den Film und verleiht ihm eine besondere Atmosphäre. Die Tiere ziehen auch den kleine Charlie in den Bann, der von der Beziehung zwischen der Ärztin und seiner Mutter Lydia zunächst nichts ahnt. (108 Minuten)

„Diego Maradona“

Fußball, Mafia und große Dramen in Neapel. Diego Maradona ist für viele der beste Fußballer der Geschichte. In den 80er Jahren verzückte er die Sportwelt, krönte sich zum Weltmeister und wurde vor allem in Neapel gottähnlich verehrt. Die Dokumentation wurde komplett aus – teilweise noch unbekannten – Originalaufnahmen zusammengestellt. Neben den Erfolgen und den Fußball-Freuden, die der Argentinier der von Chaos, Armut und Mafia geprägten Stadt am Vesuv schenkt, geht der Film auch intensiv auf die persönlichen Probleme Maradonas ein. Der aus ärmlichsten Verhältnissen gekommene Jahrhundertsportler wird in der Metropole aufgerieben zwischen den Erwartungen der Tifosi, den Avancen der Frauen und der Camorra und seiner Kokainsucht. (120 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Synonymes“

Israeli auf Identitätssuche. Bei der Berlinale gewann „Synonymes“ überraschend den wichtigsten Preis. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der in Paris seine israelischen Wurzeln hinter sich lassen möchte. Er lernt wie wild Französischvokabeln, weil er kein Hebräisch mehr sprechen will. Das Drama fragt, wie wichtig Heimatverbundenheit ist und ob man seine Herkunft hinter sich lassen kann. Der Film ist angelehnt an Lapids eigene Biografie, der nach dem Militärdienst nach Paris und wieder zurück zog. (124 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Hot Air“

Zyniker entdeckt die Menschlichkeit. Er ist wütend, zynisch, selbstverliebt und populistisch: „Ich gebe den Leuten für drei Stunden am Tag das Gefühl von Macht in einer grausam gleichgültigen Welt“, sagt Radio-Moderator Lionel Macomb, der mit seinen giftigen Tiraden ein Millionen-Publikum begeistert. Aber eigentlich ist ihm das alles egal, denn die Welt dreht sich nur um ihn selbst. Das Comedy-Drama durchdringt die unheilvolle Macht der Worte, noch mehr aber kreist die Geschichte um Lionel Macomb selbst. Dessen fein austarierte Welt gerät durch einen heuchlerischen Konkurrenten ins Wanken. Völlig durcheinandergewirbelt aber wird diese erst durch seine plötzlich auftauchende Nichte Tess, die dem Egozentriker nach und nach mehr Menschlichkeit einimpft. (103 Minuten, ab sechs Jahre)

„Petting statt Pershing“

Die 80er Jahre in der Provinz. 1983 fremdelt die 17-jährige Ursula mit dem öden Alltagsleben in der hessischen Provinz. Erst allmählich halten die Ideale und Konzepte der 68er-Bewegung dort Einzug. Vor allem eine Person ist es, deren Erscheinen Ursulas Leben nachhaltig beeinflussen soll: der charismatische Lehrer Siegfried Grimm, der sich für den Frieden einsetzt, Selbstbefreiungskurse organisiert und anscheinend das gesamte Umfeld Ursulas sexuell befreien möchte. Dass er dabei ausgerechnet Ursula selbst vernachlässigt, macht die 17-Jährige ziemlich wütend. (97 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Die Wurzeln des Glücks“

Schweinezüchten in Israel. Eigentlich ist Harry Rosenmerck Arzt in New York. Dann aber entscheidet er sich zu einem radikalen Schritt und geht nach Israel, um dort Schweine zu züchten. Das allerdings ruft den Rabbi auf den Plan, doch schon bald werden die beiden ungleichen Männer Freunde. Außerdem erkennt Harry, dass er sich mit seiner Familie versöhnen muss: Seine Frau ist schwer krank, zu seinem homosexuellen Sohn hat er den Kontakt abgebrochen. In den Hauptrollen sind James Caan und Tom Hollander zu sehen, in Nebenrollen Rosanne Arquette und Jonathan Rhys-Meyers. (100 Minuten, ab sechs Jahre) dpa

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