BA-Freizeit

TABALUGA auf der Leinwand

„Widows - Tödliche Witwen“

Starbesetzter Thriller. Nach einem Geldraub kommen Harry Rawlings (Liam Neeson) und seine Komplizen auf der Flucht ums Leben. Das erbeutete Geld geht in Flammen auf. Harry hinterlässt seiner Witwe Veronica (Viola Davis) nur ein Notizbuch mit den Plänen für seinen nächsten Raub. Gemeinsam mit den anderen Witwen (u. a. Michelle Rodriguez) plant Veronica den großen Coup. - Der starbesetzte Thriller ist eine düstere Neuverfilmung der britischen TV-Serie „Widows“ aus den 80er Jahren. Daraus wurde eine zeitgemäße Geschichte über Rassismus und Klassenunterschiede, die in Chicago vor dem Hintergrund eines lokalen Wahlkampfs zweier korrupter Politiker spielt. (130 Min., ab 16 Jahre)

„100 Dinge“

Konsumkritik mal anders. Was ist wirklich wichtig im Leben? Wie viele der uns im Alltag umzingelnden Dinge und Gegenstände brauchen wir überhaupt? Die prominent besetzte Komödie macht sich daran, auf Fragen wie diese ein paar Antworten zu finden. Erzählt wird von Toni und Paul, zwei vermeintlich lässigen Berlinern, die allmählich realisieren, dass sie sich längst zu Sklaven der Konsumwelt haben machen lassen. Neben David Fitz und Matthias Schweighöfer sind u. a. Miriam Stein, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph, Maria Furtwängler Hannelore Elsner mit. (100 min, ab 6 Jahre)

„Tabaluga - Der Film“

Legendäre Märchengestalt im Kino. Die Protagonisten des bunten Animationsabenteuers tragen Namen wie Arktos, Lilli, Bully, Limbo oder Kolk. Nicht zu vergessen den eigentlichen Star, den kleinen hellgrünen Drachen Tabaluga. Nach dem Tod seiner Mutter lebt der Kleine zusammen mit Bully (einem Käfer), seinem Ziehvater Kolk (einem Raben) und weiteren Freunden in dem paradiesisch anmutenden Grünland. So glücklich aber, wie er sein könnte, ist Tabaluga nicht: Weder mit dem Fliegen noch mit dem Feuerspeien will es klappen. - Als Synchronsprecher fungieren u. a. Yvonne Catterfeld, Rufus Beck, Michael Bully Herbig und Heinz Hoenig. (85 min, ohne Altersbeschränkung)

„Astrid“

Filmbiografie über weltberühmte Kinderbuchautorin. Ihre Geschichten verkauften sich millionenfach. Astrid Lindgren (1907-2002) gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Welt. Mit ihren Werken beeinflusste sie die Jugend vieler Menschen. Was das Leben der Schwedin prägte, zeigt diese Filmbiografie, die sich den jungen Jahren der Autorin widmet, die ihr Leben für immer veränderten. Bei einem Volontariat in der Provinz lässt sie sich auf ihren Redakteur ein und wird schwanger. Sie muss ihre Heimat verlassen und fortan auf eigenen Beinen stehen. Denn ein nichteheliches Kind alleine großzuziehen, kommt in den 20er Jahren nicht in Frage. Damit will sich Astrid aber nicht abfinden – der Kampf um Anerkennung beginnt. (123 Min., ab 6 Jahre)

„Under the Silver Lake“

Mystery-Thriller. Sam (Andrew Garfield) lässt sich gern durchs Leben treiben. Obwohl er eigentlich längst die Miete für seine Wohnung zahlen müsste, sucht er sich keinen Job. Stattdessen liest er lieber Comics oder beobachtet seine Nachbarinnen. Eines Tages lädt ihn dann die hübsche Sarah ein – ist aber am nächsten Tag spurlos verschwunden. Sam macht sich auf die Suche nach ihr und glaubt, einer Verschwörung in Los Angeles auf der Spur zu sein. (139 Min., ab 16 Jahre)

„Climax“

Außergewöhnliches von Gaspar Noé. Der britische Guardian schreibt über diesen Film: „Visuell außergewöhnlich und dramaturgisch mutig: Noé liefert uns ein filmisches Stück skandalös sinnlichen Exzesses, wogegen andere Filme mittelalterlich zahm wirken“. Gaspar Noé erzählt in seinem Film von einer Tanzgruppe. Diese hat sich für Proben in einem abgelegen Übungszentrum eingerichtet. Beim Abschluss kommt es zu einem folgenreichen Drogen-Zwischenfall. (96 min, ab 16 Jahre)

„Unknown User: Dark Web“

Fortsetzung von Desktop-Thriller. Desktop-Filme sind Kinowerke, deren Handlung sich gänzlich oder fast ausschließlich auf einem Computer- oder anderen Bildschirmen abspielt. Im Sommer vor drei Jahren erreichte „Unknown User“ die deutschen Kinos. Ein Film, der von einer Schülerin berichtet, die nach einem Alkohol-Absturz von anderen Jugendlichen in den Suizid getrieben wird. Nach dem ziemlich großen Erfolg des Horror-Thrillers kommt nun eine Fortsetzung. Auch sie erzählt ihre gesamte Geschichte als Found-Footage-Horror in Echtzeit auf einem Computermonitor. Es geht um den 20 Jahre alten Matias, der in einem Café auf einen verwaisten Laptop stößt und diesen mit nach Hause nimmt. Schnell allerdings muss Matias feststellen, dass das Gerät ein schreckliches Geheimnis birgt. (93 min, ab 16 Jahre) dpa

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