BA-Freizeit

TANZEN MIT JORGE fürs schnelle Internet im Dorf

Archivartikel

„Gemini Man“

Will Smith in Doppelrolle. Im neuen Film des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs Ang Lee ist Hollywoodstar Will Smith gleich in einer Doppelrolle zu sehen. Es geht um einen Auftragskiller namens Henry Brogan. Dieser wird selbst zum Gejagten, als sich ein junger Agent an seine Fersen heftet. Es handelt sich dabei um einen Klon Brogans. (117 Minuten)

„Skin“

Drama über Aussteiger aus Neonazi-Szene. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit: Bryon Widner lebt in einer Gruppe weißer Patrioten, die Ausländer und Ermittler hassen. Doch als Julie in sein Leben tritt, will er lieber Familienvater werden und aus der Szene aussteigen. Das geht nicht problemlos – zumal unzählige Tätowierungen Widners Körper zeichnen und ihn als Rechten entlarven. Also muss er diese, wie auch seine alte „Familie“, loswerden. Der Film zeigt viele brutale Szenen, gibt Einblicke in die Strukturen einer rechtsextremen Gruppierung und ist vom Anfang bis zum Ende spannend. Vor allem Hauptdarsteller Jamie Bell überzeugt. (117 Minuten, ab 16 Jahre)

„Deutschstunde“

Erfolgsroman neu verfilmt. Siggi Jepsen blickt aus einer Jugendstrafanstalt zurück auf seine Zeit als Kind zwischen seinem Vater (Ulrich Noethen), einem pflichtversessenen Dorfpolizisten, und einem befreundeten Künstler (Tobias Moretti), der sich gegen ein Malverbot der Nazis wehrt. Siggi wird zwischen den beiden Männern aufgerieben und steigert sich in den Wahn, die Bilder auch nach Kriegsende vor seinem Vater sichern zu müssen. (125 Minuten, ab zwölf Jahre)

„UglyDolls“

Animationsabenteuer als buntes Plädoyer für Vielfalt. Im idyllischen Städtchen Uglyville leben die Ausgestoßenen. Moxy, Lucky Bat und Wage sind Puppen, die angeblich nicht perfekt genug sind, um von Kindern geliebt zu werden. Das Leben in Uglyville ist zwar schön, doch die Neugier lässt die rosafarbene Moxy nicht los. Gibt es da draußen noch eine andere Welt? Ist irgendwo ein Kind, das auf sie wartet? Motiviert durch die Botschaft in einem Glückskeks, macht sich Moxy gemeinsam mit ihren Freunden auf den Weg, um es herauszufinden. (90 Minuten, ohne Altersbeschränkung)

„Zwischen uns die Mauer“

Feinfühliges Drama über die erste Liebe kurz vor dem Mauerfall. Anna fährt 1986 mit ihrer westdeutschen Kirchengruppe nach Ost-Berlin. Dort verliebt sie sich in Philipp. Die beiden versuchen, Kontakt zu halten, doch bald bekommen sie Probleme mit der DDR-Führung. Finden die Teenager trotzdem noch zueinander? Der Film erzählt sensibel von einer ersten Liebe unter schwierigen Bedingungen. (110 Minuten)

„Eine ganz heiße Nummer 2.0“

Fortsetzung der Komödie. 2011 war „Eine ganz heiße Nummer“ ein Überraschungshit im Kino. Drei Frauen aus der bayerischen Provinz riefen eine Hotline für Telefonsex ins Leben, um ihre knappen Kassen aufzubessern. 1,3 Millionen Kinobesucher wollten die Komödie mit Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass und Bettina Mittendorfer sehen. In der nun startenden Fortsetzung fühlen sich die Einwohner von Marienzell von der digitalen Welt abgehängt. Ein modernes, blitzschnelles Internet soll her. Doch das kostet. Deshalb melden sich Lena, Maria und Waltraud bei einem Tanzwettbewerb an, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Einen prominenten Tanzlehrer haben sie bereits: Jorge González, der schon den Mädchen von „Germanys Next Topmodel“ die richtigen Schritte beibrachte. (91 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Enzo und die wundersame Welt der Menschen“

Hundespaß. Enzo ist ein Golden Retriever, einer dieser kinderlieben und knuffig daherkommenden Hunde. Benannt ist er nach dem Gründer eines italienischen Rennwagenherstellers: Enzo Ferrari. Enzos Herrchen ist Denny, ein noch auf den großen Erfolg wartender Rennfahrer. Passenderweise hat auch sein Hund ein Faible für Autorennen. Mit Dennys neuer Flamme aber fremdelt Enzo zunächst. (109 Minuten, ab sechs Jahre) dpa

Kultur, Seite F 2

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