BA-Freizeit

TARANTINO holt Star-Besetzung

„Toy Story 4: Alles hört auf kein Kommando“

Woody und Buzz Lightyear wieder in Bestform. Gut neun Jahre nach „Toy Story 3“ gehen die Abenteuer der beliebten Pixar-Spielzeuge weiter. Cowboy Woody und der Plastik-Astronaut Buzz Lightyear kehren mit vielen alten Freunden zurück. Doch als neue Helden wirbeln die blonde Porzellanfigur Bo Peep und die bunt beklebte Plastikgabel Forky die anrührende und rasante Story wunderbar auf. Zu den deutschen Synchronsprechern gehören Michael Bully Herbig, Sonja Gerhardt, Michi Beck und Rick Kavanian. (100 Min.)

„Once Upon a Time ... in Hollywood“

Zeitreise von Quentin Tarantino. Die Geschichte des neuen Films von Quentin Tarantino spielt 1969 in Los Angeles, in der Zeit der Hippie-Revolution und einer von Kultführer Charles Manson angestifteten Mordserie, der auch die Schauspielerin Sharon Tate brutal zum Opfer fiel. Mit Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Al Pacino und Bruce Dern hat Tarantino für seinen neunten Spielfilm eine Starbesetzung an Bord geholt. DiCaprio spielt einen abgehalfterten Westernstar namens Rick Dalton, Pitt ist sein Stuntdouble, Freund und Fahrer, Margot Robbie ist als Sharon Tate zu sehen. (165 Min., ab 16 Jahre)

„Ich war zuhause, aber ...“

Rätselhafte Filmballade. Auf der Berlinale hat kaum ein Film so kontroverse Reaktionen hervorgerufen. Erzählt wird eine rätselhafte Geschichte. Ein Junge (Jakob Lasalle) taucht in der Morgendämmerung auf, nachdem er offenbar verschollen war. Seine Kleidung ist dreckig. Mutter Astrid (Maren Eggert) fragt nicht, wo er war. Der Film zeigt Tiere auf einer Weide, „Hamlet“ spielende Kinder und eine Familie, die nach einem schweren Verlust weiterlebt. Der Streifen gewann einen Silbernen Bären für die beste Regien setzt auf lange Kameraeinstellungen und statische Bilder. Manche Zuschauer mögen die Gemälde-ähnlichen Szenen, andere konnten damit nichts anfangen. (105 Min., ab 6 Jahre)

„Axel der Held“

Westernmärchen aus Deutschland. Seinem Titel zum Trotz handelt es sich bei diesem Film zunächst einmal um alles andere als eine Heldengeschichte. Axel nämlich muss sich an eigentlich jedem Tage eine gehörige Portion an Demütigungen und Beleidigungen gefallen lassen. Seinem Peiniger, dem Unsympath und Dorfkönig „Manne“, schuldet Axel jede Menge Geld. Dafür muss er bei Jenem bis zum Umfallen schuften. Eines Tages aber wittert Axel seine Chance; Unterstützung erfährt er dabei von einem so betagten wie tatkräftigen Karl May-Fan. Es spielen: Emilia Schüle, Johannes Kienast, Bibiana Beglau und andere. (90 Min., ab 12 Jahre)

„Der Schatz im Silbersee“

60er-Jahre-Klassiker wieder im Kino. 1962 kam ein Film in die Kinos, der nicht nur einen enormen Hype auslöste, sondern seine Helden auch zu großen Stars machte: „Der Schatz im Silbersee“ war der Auftakt zur erfolgreichen Reihe von mehreren Karl-May-Verfilmungen. Millionen Zuschauer wollten damals die im Wilden Westen spielenden Abenteuer auf der großen Leinwand sehen; für die Jugend der Adenauer-Republik verkörperte Winnetou Freiheit und Abenteuer. Lex Barker spielte Old Shatterhand, Pierre Brice den Häuptling Winnetou; Götz George war als Fred Engel zu sehen. Nun kommt der Film für kurze Zeit wieder in die Kinos – als Wiederaufführung in einigen Lichtspielhäusern. (92 Min., ab 12 Jahre) dpa

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