BA-Freizeit

Ein neuer SUPERHELD

Archivartikel

„Shazam!“

Superhelden-Konkurrenz für Ant-Man und Co. Ein neuer, aber doch auf eine lange Geschichte zurückblickender Comic-Held schickt sich an, das Mainstream-Kino zu erobern. Schon 1940 feierte er in den USA auf Papier seine Premiere. Nun gibt es eine große Kinoadaption. Es geht um einen 14 Jahre alten Jungen namens Billy, der sich eines Tages über ganz besondere Kräfte freuen darf: Superkräfte, von einem Magier verliehen, mit denen Billy aber auch erst einmal klarkommen muss. „Shazam!“ ist eine über zwei Stunden währende Abenteuergeschichte rund um Helden, unheimliche Monster und – nicht zuletzt – auch eine Geschichte über den Wert von Familie. (132 Min., ab 12 Jahre)

„Friedhof der Kuscheltiere“

Neuverfilmung des Stephen-King-Schockerromans. Die erste Kino-Version von „Friedhof der Kuscheltiere“ war 1989 zwar ein Kassenschlager, gilt aber als eine der miserabelsten King-Verfilmungen. Die neue Version ist nun ein Film, der sich detailverliebt an den stärksten Alpträumen des Bestsellers abarbeitet – eine gelungene Umsetzung. (97 Min., ab 16 Jahre)

„Monsieur Claude 2“

Fortsetzung der Erfolgskomödie. Im ersten Teil der Komödie schwang 2014 ein erzkonservativer Familienvater reaktionäre Sprüche, weil seine vier Töchter heiraten wollten. Die Auserwählten entsprachen so gar nicht seinem Weltbild: ein Chinese, ein Muslim, ein Jude und ein Schwarzer. Im neuen, zweiten Teil nun wollen die Töchter mit ihren Familien ins Ausland ziehen, denn ihre Männer fühlen sich in Frankreich ausgegrenzt. Mit allen Tricks versuchen Claude Verneuil und seine Frau Marie, den jungen Paaren das Leben in Frankreich wieder schmackhaft zu machen. (99 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Unheimlich perfekte Freunde“

Komödie über jugendliche Doppelgänger. Wie macht man ehrgeizige Eltern glücklich, ohne sich anstrengen zu müssen? Die Lösung: ein Doppelgänger. Fridolin erweckt sein Spiegelbild auf magische Weise zum Leben. Es ist genauso wie er selbst, nur perfekt. Das Beste daran: Das seltsame Wesen geht für ihn zur Schule und schreibt beste Noten. Fridolin hat nun viel Zeit zum Spielen. Auch sein Freund Emil holt sich so einen Doppelgänger. Bald merken die Kinder, dass die Spiegelbilder immer stärker werden und anfangen, sie aus ihrem eigenen Leben zu verdrängen. Sie wollen ihre Doppelgänger wieder loswerden, doch das ist gar nicht so leicht. (92 Min., ab 6 Jahre)

„Bildbuch“

Radikal Experimentelles von Jean-Luc Godard. Bilder von Kriegen und aus alten Kinowerken, von Gewalt und Folter werden aneinanderreiht. Soziale Ungerechtigkeit wird an den Pranger gestellt, nach der Beziehung zwischen Bild, Wort und Wahrheit gefragt. Der Film verzichtet ganz auf Protagonisten. Die Bilder werden von Regisseur Jean-Luc Godard aus dem Off kommentiert und begleitet. (85 Min., ab 12 Jahre)

„Another Day of Life“

Animationsfilm zum Thema Angola. Erzählt wird die Geschichte der drei Monate währenden Reise des polnischen Journalisten Ryszard Kapuscinski durch ein zerrüttetes Angola kurz vor der Ausrufung von dessen Unabhängigkeit im Jahr 1975. In dem südwestafrikanischen Land wird ein polnischer Reporter mit den Schrecken und Gräueln des Krieges konfrontiert. Von einem vermeintlich nur der Objektivität verpflichteten Journalisten wandelt er sich unter den Eindrücken zu einem Schriftsteller. (85 Min., ab 12 Jahre)

„Birds of Passage“

Drogenhandel in Kolumbien. „Weißt du, warum man mich respektiert?“, heißt es an einer Stelle in diesem Film. „Weil ich für meinen Clan und meine Familie zu allem fähig bin.“ Der Film führt ins Kolumbien der späten 1960er Jahre und berichtet davon, wie eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel legt. (125 Min., ab 12 Jahre) dpa

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