BA-Freizeit

Ein wahres KINOJUWEL

„Shape of Water - Das Flüstern des Wassers““

Oscar-Favorit und wunderbares Kinomärchen. Das ungewöhnliche Drama ist der diesjährige Oscar-Favorit. Erzählt wird von einer stummen Putzfrau, die in einem wissenschaftlichen Geheimlabor ein aus dem Amazonas entführtes Wasserwesen entdeckt. Die beiden Außenseiter nähern sich an und verlieben sich ineinander. - Das fantasievolle und bildgewaltige Märchen, ein wahres Kinojuwel, ist für gleich 13 Oscars nominiert. In den Hauptrollen sind u. a. Sally Hawkins, Michael Shannon und Richard Jenkins zu sehen. (123 Min., ab 16 Jahre)

„Alles Geld der Welt“

Entführungsthriller mit Starbesetzung. Nicht nur die Story ist spektakulär: „Alles Geld der Welt“ dreht sich um die wahre Geschichte des Teenagers John Paul Getty III, der 1973 in Italien entführt wurde. Sein Großvater, der Ölmilliardär Jean Paul Getty, weigerte sich zunächst, Lösegeld zu zahlen. Regisseur Ridley Scott liefert einen intelligenten, packenden Thriller. Schlagzeilen machte auch Scotts Entscheidung, alle Szenen mit Kevin Spacey nach Vorwürfen sexueller Belästigung gegen den Schauspieler aus dem Film herauszuschneiden. Nun glänzt Oscar-Preisträger Christopher Plummer in der Rolle des steinreichen Patriarchen. Weitere Stars des Films sind Michelle Williams als verzweifelte Mutter und Mark Wahlberg als Sicherheitsberater. (133 Min., ab 12 Jahre)

„Black Panther“

Marvels schwarzer Superheld aus Afrika. Black Power auf der ganzen Linie: Die Marvel-Studios bringen mit „Black Panther“ einen afro-amerikanischen Superhelden in die Kinos. Chadwick Boseman spielt den Königssohn T’Challa, der nach dem Tod seines Vaters in sein technologisch hochentwickeltes afrikanisches Königsreich Wakanda zurückkehrt. Dort kämpfen etliche Gruppen um die Macht, T’Challa alias Black Panther muss für Ordnung sorgen. - Unter der Regie von Ryan Coogler gibt es eine ganze Riege schwarze Stars zu bewundern, darunter Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong’o, Angela Bassett, Michael B. Jordan, Forest Whitacker oder der gerade für einen Oscar nominierte Daniel Kaluuya. Der Soundtrack zum Action-Spektakel stammt vom Hip-Hop-Giganten Kendrick Lamar. (ab 12 Jahre)

„Wer ist Daddy“

US-Komödie. Ein ungleiches erwachsenes Brüderpaar auf der Suche nach seinem leiblichen Vater: Kyle (Owen Wilson) und Pete (Ed Helms) wühlen sich durch die Vergangenheit ihrer Mutter (Glenn Close). Die weiß nicht, wer der Erzeuger ihrer Zwillinge ist. Über Jahre spinnt sie stattdessen Lügen über einen erfundenen Vater, der früh an Darmkrebs gestorben sein soll. Durch einen Zufall fliegt das aber auf, und die Entdeckungsreise beginnt. (113 Min, ab 12 Jahre)

„Die Grundschullehrerin“

Porträt einer engagierten Pädagogin. Florence geht gänzlich in ihrem Beruf auf. Als Lehrkraft an einer Schule im französischen Grenoble versucht sie ihrer fünften Klasse auf dem Weg in ein möglichst sinnvolles, ein möglichst erfülltes Leben eine starke Hilfe zu sein. Dabei hat Florence (Sara Forestier) auch privat mehr als genug um die Ohren: als alleinerziehende Mutter eines Sohnes, der viel lieber zu seinem Vater ziehen würde. Und als ob das alles nicht genug wäre für die junge Lehrerin, wird sie eines Tages auch noch mit einem besonders schwierigen Schüler konfrontiert. Sacha fällt nicht nur durch sein aggressives Verhalten auf. Offenbar wird der Junge zu Hause auch komplett vernachlässigt. (105 Min.) dpa

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