BA-Freizeit

Falsche MAIL-ADRESSE und ihre Folgen

„Gut gegen Nordwind“

Bestseller-Verfilmung. Emma Rothner (Nora Tschirner) schickt durch einen winzigen Zahlendreher versehentlich eine Mail an Leo Leike (Alexander Fehling). Zwischen den beiden entspinnt sich ein intimer Dialog – via Mail. Sie schreiben sich über ihren Alltag, ihre Gefühle so offen, wie es vielleicht nur zwei eigentlich Fremde können. Es geht um nichts Geringeres als die Liebe und das Schicksal. Wann lohnt es sich zu kämpfen, und wann muss man loslassen? Kann man den richtigen Moment im Leben verpassen? (122 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Idioten der Familie“

Kammerspiel über fünf Geschwister. Viele Jahre war alles klar. Heli wohnt im Haus der verstorbenen Eltern und kümmert sich um Ginnie, ihre geistig behinderte Schwester – angenehm für die drei Brüder, die sich so voll und ganz ihrer Selbstverwirklichung hingeben können. Doch nun ist Schluss damit. Heli will einiges in ihrem Leben verändern und Ginnie deshalb ins Heim schicken. Bevor die 26-Jährige abgeholt wird, verbringen die Geschwister noch mal ein gemeinsames Wochenende im ehemaligen Elternhaus. - Das Kammerspiel zeigt spannungsreiche Tage, denn alle fünf haben völlig unterschiedliche Vorstellungen. Lilith Stangenberg spielt Ginnie, die in ihrer eigenen Welt lebt. In weiteren Rollen zu sehen sind Jördis Triebel, Kai Scheve, Hanno Koffler und Florian Stetter. (102 Min., ab 12 Jahre)

„Mein Leben mit Amanda“

Schwierige Trauerarbeit. Der etwas ziellos in Paris lebende junge David (Vincent Lacoste) muss sich plötzlich um seine Nichte Amanda (Isaure Multrier) kümmern, nachdem Davids Schwester, die alleinerziehende Sandrine (Ophélia Kolb), bei einem Terroranschlag getötet wurde. David fühlt sich der Situation nicht gewachsen und muss dennoch eine Verbindung zu Amanda finden, die dem siebenjährigen Kind gerecht wird. Sein Problem: Er bekommt nicht mal seine Beziehungen zur neuen Nachbarin Léna (Stacy Martin) oder seiner in London lebenden Mutter Alison (Greta Scacchi) auf die Reihe. (107 Minuten, ab 6 Jahre)

„Wer 4 sind“

Doku über Die Fantastischen Vier. Der Dokumentarfilm soll keineswegs die Auflösung der Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier einläuten. Es sei eher so gewesen, sagt Thomas D, dass das 30. Jubiläum der Band anstand und sie überlegt habe, was gemacht werden könnte. Regisseur Thomas Schwendemann ist der Gruppe zwei Jahre lang mit einem Kamerateam gefolgt. Der Streifen zeigt neben Archivaufnahmen und privaten Bildern vor allem den Entstehungsprozess des jüngsten Albums. Herausgekommen ist ein humorvoller und durchaus interessanter Einblick in das Leben und Schaffen einer der erfolgreichsten deutschen Bands. (106 Min.)

„Rambo I-III“

Die Rückkehr einer Kampfmaschine. Sylvester Stallone feierte ab Mitte der 1970er Jahre große Erfolge als Boxer „Rocky“. 1982 kam ein weiterer Film in die Kinos, der seinen Ruf als knallharte Kampfmaschine weiter festigen sollte: „Rambo“. Stallone spielt darin einen traumatisierten, wortkargen Kriegsveteranen, der zurück in seiner Heimat von der Gesellschaft ausgeschlossen und schließlich sogar von der Polizei gejagt wird. Diese Figur des John Rambo gilt noch immer als eine der großen filmischen Kultfiguren. Mitte September erscheint bereits der fünfte Teil der Reihe. Dies ist der Anlass für ein besonderes Event: In einer „Special Night“ kommen die ersten drei „Rambo“-Filme am 13. September noch einmal ins Kino. (Gesamtlänge rund 290 Min., ab 18 Jahre)

„Ein leichtes Mädchen“

Eine Jugend in Cannes. Mit der großen Frage danach, was kommen soll im Leben, wo man hin möchte mit seinen Talenten und seinen Interessen, sieht sich an der französischen Riviera die 16-jährige Naïma konfrontiert. Inmitten all dieser Ungewissheiten taucht plötzlich Naïmas nur paar Jahre ältere, indes schon deutlich erfahrener wirkende Cousine auf. Es ist diese aus Paris kommende Sofia, die Naïma mitnimmt in die Welt der Reichen und Schönen. (92 min, ab 16 Jahre) dpa

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