BA-Freizeit

In der Zwölf-Nächte-Zeit verbreitet der Rodensteiner Angst und Schrecken

Archivartikel

„Sehr verborgen, nicht leicht zu finden, liegt im Walde die Burgruine Rodenstein“, so schreibt der Dichter Werner Bergengruen in seinem Novellenband „Das Buch Rodenstein“.

Still und friedlich ruht die Ruine versteckt im Walde oberhalb der Gaststätte Hofgut Rodenstein – bis der sagenumwobene Rodensteiner mit seinem wilden Geisterheer und lautem Getöse heranbraust. Besonders in der Zeit der so genannten heiligen zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem 6. Januar soll er zu hören sein und Angst und Schrecken verbreiten. So will es jedenfalls die geheimnisvolle und bis in das Ausland verbreitete Sage.

Auf dem Rodensteiner Dichterweg, der rund um die Burgruine führt, begegnen dem Wanderer literarische Bearbeitungen der Sage durch die Dichter Werner Bergengruen und Joseph Viktor von Scheffel. Auch zahlreiche Maler, Zeichner und Theaterleute haben sich mit der Sage befasst.

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