BA-Freizeit

Jan Bülow ist UDO LINDENBERG

Archivartikel

„Lindenberg! Mach dein Ding“

Udos filmische Biografie. 74 Jahre alt wird Udo Lindenberg in diesem Mai, der vielleicht bekannteste und sicher einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Rocksänger. In diesem Film aber geht es um den jungen Udo, der sich früh, noch als kleiner Junge, an einem Kinderschlagzeug versucht, später vor US-Soldaten trommelt und sich in Hamburg erste Meriten als angehender Popstar verdient.

Regisseurin Hermine Huntgeburth erzählt mit großer Liebe zum Detail von der Entstehung eines Rock-Mythos, von der Etablierung eines Gesamtkunstwerks namens Udo Lindenberg. Verkörpert wird dieser im Film von Jan Bülow, einem jungen Theater- und Kinoschauspieler. (135 Min., ab 12 Jahre)

„1917“

Aufrüttelndes Kriegsdrama. Das nervenaufreibende Kriegsdrama von Sam Mendes folgt zwei jungen Soldaten, gespielt von George MacKay und Dean-Charles Chapman, bei einer gefährlichen Mission an einem Tag während des Ersten Weltkriegs im Jahr 1917. Sie müssen das Feindgebiet durchqueren und eine Nachricht überbringen, um damit Hunderte Soldaten zu retten. Die Kameraarbeit von Roger Deakins vermittelt den Eindruck, als sei der Film in einem Shot ohne Unterbrechung gedreht. Als Nebendarsteller wirken Benedict Cumberbatch, Colin Firth und Mark Strong mit. Bei den Golden Globes gab es für den Film zwei Preise, auch die Top-Auszeichnung für das beste Filmdrama. (119 Min., ab 12 Jahre)

„Bad Boys for Life“

Will Smith und Martin Lawrence kehren zurück. Schon in den 1990er Jahren verfolgten sie als Fahnder in Miami Verbrecher – jetzt kehren Will Smith und Martin Lawrence als Polizistenduo zurück: Zum dritten Mal sind sie als Mike Lowrey und Marcus Burnett zu sehen. (118 Min.)

„Crescendo - #Makemusicnotwar“

Mit Musik gegen den Hass. Anfangs fliegen im Orchester die Fetzen, als die jungen Juden und Araber versuchen, ein Konzert zu geben: Der tief verwurzelte Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis ist Ausgangspunkt einer Geschichte über die versöhnende Kraft der Musik. Peter Simonischek wirkt als seelenvoller und strenger Dirigent eines eigens zusammengestellten Jugend-Orchesters, das begleitend zu Friedensverhandlungen in den Bergen Südtirols aufspielen soll. Die meisten Schauspieler sind Laien. Das macht den Film umso authentischer. (112 Min., ab 6 Jahre)

„Vom Gießen des Zitronenbaums“

Komödie über das Absurde. Die Spannungen in Nahost müssen nicht zwangsläufig als düstere Dramen ins Kino kommen. Das beweist nun auch der Palästinenser Elia Suleiman. Der Regisseur lässt sich vielmehr zu einem ironischen und absurden Film inspirieren. „Vom Gießen des Zitronenbaums“, eine deutsche Koproduktion, wurde beim Festival Cannes im vergangenen Jahr bereits mit einer lobenden Erwähnung der Jury geehrt. Die Hauptfigur Elia, ein Künstler, verlässt Palästina und will sich ein neues Zuhause suchen. Doch auch im Ausland erinnert ihn vieles an die Heimat. Egal, ob in Paris oder New York: Es sind kleine Situationen, Begegnungen mit anderen Menschen, die ihm verdeutlichen, dass er Palästina nicht wirklich hinter sich lassen kann. (102 Min., ohne Altersbeschränkung) dpa

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