BA-Freizeit

Neu im Kino In dieser Woche starten fünf Filme

Jodie Foster wieder auf der Leinwand

Archivartikel

„Ant-Man and the Wasp“

Insektenalarm im Superheldenkino. Einen so winzigen Helden wie den Ant-Man, der zuweilen kaum größer ist als ein kleines Insekt, hatte das Kino lange nicht erlebt. 2015 wurde der Ameisenmann (Paul Rudd) in sein erstes Abenteuer geschickt. Nun darf sich Scott Lang – so heißt die Hauptfigur im eigentlichen Leben und wenn sie grad mal nicht im Ameisenkostüm steckt – erneut im Kino bewähren. (118 Minuten, ab 12 Jahre)

„Catch Me!“

Actionkomödie. Fünf erwachsene Freunde spielen seit der Grundschulzeit immer im Mai einen Monat lang Fangen und haben dabei ihre Taktiken längst raffiniert ausgeklügelt. Sie überraschen einander auf Beerdigungen und im Kreißsaal, verkleiden sich als Putzmann im Büro des anderen oder versuchen, die Hochzeit von Mitspieler Jerry zu sprengen. Er ist für die anderen vier die härteste Nuss, denn in über 30 Jahren ist es ihnen nicht gelungen, ihn auch nur einmal zu fangen. (101 Minuten, ab 12 Jahre)

„Hotel Artemis“

Jodie Foster ist zurück als Sci-Fi-Krankenschwester. Im Los Angeles des Jahres 2028 dreht ein Konzern den Menschen das Wasser ab und auf den Straßen kommt es zu Unruhen. Im „Hotel Artemis“ gibt es aber ganz andere Probleme: Eine stets nur „Schwester“ genannte Frau führt mit harter Hand ein Undercover-Krankenhaus für Kriminelle. Sie behandelt diejenigen, die kaum in ein normales Hospital gehen könnten. Auftragskiller, Kleinkriminelle und gewöhnliche Bankräuber. Doch in einer einzigen Nacht eskaliert die Lage. (94 Minuten, ab 16 Jahre)

„Papillon“

Remake kommt ins Kino. 1973 lockte das Drama „Papillon“ die Menschen in Scharen in die Kinos. Steve McQueen und Dustin Hoffman sind darin als zwei Gefangene zu sehen, die aus einer berüchtigten Strafkolonie in Französisch Guayana fliehen wollen. Vorlage waren Romane von Henri Charrière, der in den Büchern eigene Erlebnisse verarbeitete. Nun kommt der Filmklassiker von Franklin J. Schaffner in einer Neuauflage ins Kino. Der Däne Michael Noer hat das Remake actionreicher als das Original inszeniert, mit dem britischen Schauspielstar Charlie Hunnam als muskelbepacktem Papillon und Rami Malek als Fälscher, der zwar viel Geld ins Lager geschmuggelt hat, aber für das extreme Leben dort nicht hart genug ist. Die beiden freunden sich an und beschließen, mit Hilfe von Degas Geld ihre Flucht zu finanzieren. (132 Minuten, ab 12 Jahre)

„Ein Lied in Gottes Ohr“

Quirlige Gesellschaftskomödie. In „Ein Lied in Gottes Ohr“ geht es um einen Rabbi, einen Priester und einen Imam. Was zunächst wie der Beginn eines Witzes klingt, ist in diesem Fall die schräge Grundidee des Films, der darüber hinaus ein großes, ein durchaus sensibles Thema anspricht: religiöse Toleranz.

Ausgerechnet in einer Band sollen die drei Geistlichen zueinander finden. Die Idee dazu stammt von einem ziemlich verzweifelten Musik-Produzenten, der dringend mal wieder einen Hit landen muss. Dazu hat er allerdings gerade einmal sechs Monate Zeit.

Doch ob er allerdings wirklich mit dieser multikonfessionellen Boygroup reüssieren kann, das erscheint mehr als fraglich. (89 Minuten, ab 12 Jahre) dpa

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