BA-Freizeit

Marie Bäumer als ROMY SCHNEIDER

Archivartikel

„Steig. Nicht. Aus!“

Thriller. Eigentlich will Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring), der für ein Bauunternehmen tätig ist, nur seine beiden Kinder zur Schule bringen. Doch es kommt ganz anders. Ein Unbekannter meldet sich auf Brendts Handy mit einer unmissverständlichen Drohung: In Brendts Auto soll sich eine Bombe befinden, die sofort explodiert, sollte einer der Insassen das Gefährt verlassen. Zudem soll Karl 67 000 Euro in bar besorgen und eine sechsstellige Summe auf ein Konto überweisen. (105 Min., ab 12 Jahre)

„3 Tage in Quibéron“

Romy-Schneider-Porträt. Im Jahr 1981 gilt Romy Schneider (Marie Bäumer) immer noch als die berühmteste Schauspielerin Europas. Vor allem ihr Mitwirken in den „Sissi“-Filmen hat sie zu einer Ikone ihrer Generation, aber auch einsam gemacht. Ein ungesunder Lebensstil mit viel Alkohol, Tabletten und wenig Schlaf führt sie vor ihrem nächsten Filmprojekt zu einer Fastenkur ins französische Quibéron. Ihre beste Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) begleitet sie.

Die beiden Frauen verbringen die freie Zeit zunächst alleine in dem bretonischen Küstenort, eh sich der „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ankündigt, der eine Reportage über die Schauspielerin schreiben will. Auch der mit ihr privat befreundete Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) schließt sich ihnen an und wird Zeuge, wie sich Romy auf die unangenehmen Fragen des Journalisten seelisch entblößt und vor der ganzen Welt zugibt: „Ich bin eine unglückliche Frau von 42 Jahren und heiße Romy Schneider“. (115 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Der Sex Pakt“

Teenie-Komödie. Die drei Mädels Kayla, Julie und Sam schließen einen geheimen Pakt: Sie wollen ihre Jungfräulichkeit verlieren und zwar bei der Schul-Abschlussfeier. Doch dann erfahren ihre Eltern davon und sind natürlich alles andere als begeistert – und geben sich ihrerseits das Versprechen, die Pläne ihrer Kinder zu vereiteln. (102 Min., ab 12 Jahre)

„A Quiet Place“

Science-Fiction-Horror. Eine junge Familie kämpft nach einer Invasion außerirdischer Kreaturen ums Überleben. Die mysteriösen, gefährlichen Bestien lauern überall und werden von Geräuschen angelockt. Lee Abbott (John Krasinski), seine hochschwangere Frau Emily (Emily Blunt), seine gehörlose Tochter Regan und Sohn Noah müssen sich deshalb vollkommen lautlos verhalten, weil das kleinste Geräusch für sie tödlich sein könnte. (90 Min.)

„Der Himmel über Berlin“

Wenders-Klassiker in überarbeiteter Qualität. Es ist eine der schönsten Liebeserklärungen an Berlin, die es gibt: Wim Wenders’ Kinomärchen „Der Himmel über Berlin“, eine poetische Hommage, die die Stimmung in der geteilten Stadt mit viel Wehmut und wunderschön komponierten Bildern einfängt. Der Film wurde nach seinem Erscheinen 1987 mit Preisen überhäuft und gilt bis heute weltweit als Kult.

30 Jahre später kommt die Geschichte von einem Engel, der für die Liebe auf seine Unsterblichkeit verzichtet, in einer aufwendig restaurierten Fassung wieder neu in die Kinos – in höchster Auflösung digitalisiert und mit dem heute üblichen Surround-Ton. (127 Min., ab 6 Jahre)

„Papa Moll und die Entführung des fliegenden Hundes“

Schweizer Comicfigur jetzt auf der Leinwand. „Papa Moll“, die Schweizer Comicfigur, zu deren Erschaffung die Künstlerin Edith Oppenheim-Jonas 1952 den Auftrag erhielt, wurde erstmals für eine Verfilmung zum Leben erweckt. Mit dem tollpatschigen Familienvater – ein dickbäuchiger Antiheld mit Eierkopf und fünf Haaren drauf – und seiner Familie geht es zurück in die 50er Jahre. Eine besondere Rolle kommt dabei Dackel Tschips zu. (90 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Spielmacher“

Drama um Ex-Fußballer. Als der einstige Fußballer Ivo (Frederick Lau) aus dem Gefängnis entlassen wird, schaut er dem Nachwuchs bei seinem alten Club beim Training zu. Dabei lernt er den jungen Lukas und dessen Mutter kennen. Dann aber findet Ivo keinen Job, wettet auf ein Fußballspiel, gewinnt tatsächlich – und rutscht schon bald in dubiose Geschäfte bei der Spielothek.

„Das etruskische Lächeln“

Drama um Eigenbrötler. Rory MacNeil (Brian Cox) ist ein in die Jahre gekommener, höchst eigenwilliger und recht knorriger Schotte, der jegliche Veränderung hasst und der seine geliebte Heimat sein ganzes Leben über kein einziges Mal verlassen hat. Eine ernsthafte Erkrankung aber zwingt Rory dazu, nun doch einmal in ein Flugzeug zu steigen. Es geht nach San Francisco. An der amerikanischen Westküste soll sich der Schotte nicht nur in Behandlung begeben, er trifft dort auch auf die Familie seines Sohnes. Zu seinem, nur wenige Monate alten Enkel baut Rory eine besondere Beziehung auf. - Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman des 2013 verstorbenen spanischen Schriftstellers José Luis Sampedro. (108 Min., ab 6 Jahre)

„Saturday Night Fever“

Klassiker erlebt Wiederaufführung. Im April ist es 40 Jahre her, dass einer der legendärsten Tanzfilme in die deutschen Kinos gelangte, damals noch unter dem Titel „Nur Samstag Nacht“. Bekannter freilich ist der Film auch bei uns unter seinem Originaltitel: In „Saturday Night Fever“ geht’s um einen Italo-Amerikaner namens Tony Manero (John Travolta), der bei seinen Eltern lebt und in einem kleinen Geschäft arbeitet. Nur an den Wochenenden lebt dieser Tony richtig auf, verwandelt sich in den König der Tanzfläche. (118 min, ab 12 Jahre) dpa

Kultur, Seite F 2

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