BA-Freizeit

Mit dem Sapperlot durchs Frühjahr

„2020 – alles wird gut!“, verspricht das Lorscher Theater Sapperlot für seine neue Spielzeit. Angekündigt wird „ein Feuerwerk mit Kabarett, Comedy, clownesk-absurdem Theater, Poesie, Poetry Slam und Musik“.

Die kommende Spielzeit ist kürzer als gewohnt: Ende Mai geht das Sapperlot in eine Pause für den Rest des Jahres. Die Januar-Termine sind bis auf wenige Gastspiele bereits ausverkauft. Am 21. Januar wird erstmals in diesem Jahr der Kultursalon geöffnet. Auf der offenen Bühne sind dann wieder mögliche Kandidaten für den Kleinkunstpreis „Lorscher Abt“ zu erleben. Hierzu ist der Eintritt frei. Das Duo Ulan & Bator präsentiert am 23. Januar laut Ankündigung „eine völlig neue Form der Komik: Zwei Bommelmützen mischen die Kabarettszene auf“.

Groovende kurpfälzische Mundartsongs gibt es am 1. Februar mit den Töpelkings: Armin Töpel, Erwin Ditzner und Michael Herzer bewegen sich mit lässigen Arrangements zwischen Blues, Soul, Jazz und Pop. Mit der Strange Comedy Show & Fluteman am 29. Februar halten Slapstick, Magie, Akrobatik, Artistik und Blockflöte Einzug ins Sapperlot. Das Duo ist laut Ankündigung „auf den großen Bühnen in aller Welt zu Hause und kennt keine Vergleiche“.

Ausverkauft sind bereits die Gastspiele von Suchtpotenzial am 8. März und von Kay Ray, Preisträger des Lorscher Abts 2019, am 28 März. Stefan Danziger ist ein Vertreter der jüngeren Comedian-Generation. Am 5. März will er Geschichte und Geschichten hinter der Realität, kulturelle Widersprüche und Absurditäten des Alltags beleuchten. Am 6. März feiert der der Poetry Slam Bergstraße mit Tilman Döring sein zehnjähriges Bestehen. Am 7. März lautet die Frage: Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam? Helene Bockhorst, Hamburger Autorin und Slammerin, versucht sich an Antworten. Politisches Kabarett präsentieren am 12. März HG Butzko und am 29. März Andreas Rebers.

„Comedy Royal“ lautet wieder das Motto am 20. März. Michael Eller moderiert die Stand-up Show. Diesmal als Gäste dabei sind Robbi Pawlik (Bademeister Schaluppke), Freddy Farzadi und Horst Fyrguth. Timo Wopp, „der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen“, macht sich am 21. März in seinem dritten Abendprogramm auf die Suche nach dem verlorenen Witz. Wopp ist Kabarettist, Komiker, Stand-Up Comedian. Wenn er inhaltlich nicht weiter weiß, jongliert er. Aus Franken nach Lorsch kommt am 27. März die Gruppe Gankino Circus, die mit ihrem Programm „Die Letzten ihrer Art“ laut Ankündigung aus dem Rahmen des Üblichen fällt und bereits landauf, landab für Furore sorge.

Nach dem Ende der Osterferien erwartet werden Pigor und Eichhorn (22. April), Carrington-Brown und Nessi Tausendschön (25. April).

Alfons schaut wieder am 10. Mai vorbei. Am 14. Mai zu erleben ist David Kebekus, der Bruder von Carolin Kebekus. Sein Humor sei trockener als der Wüstensand der Sahara, heißt es in der Ankündigung, und die Witze seien gern mal auf Schadenfreude ausgelegt. Von Sapperlot-Chef Hans-Peter Frohnmaier besonders empfohlen werden die Blözinger, die am 15. Mai unter dem Titel „Erich“ den ganz normalen Familienwahnsinn präsentieren – laut Frohnmaier „ein großartiger Theater-Comedy-Spaß“.

Seit über 30 Jahren gehört Gardi Hutter zur Elite des Clownstheaters. Am 24. Mai will sie erneut unter Beweis stellen, warum das so ist. Am 29. Mai gastiert Horst Evers mit seinem Programm „Früher war ich älter“. Dabei wird es laut Ankündigung „neue Geschichten geben, sehr viel zum Lachen, vielleicht ein Lied, eher nicht Tanz und garantiert keine Tiere“. Der Kabarettist – Markenzeichen: rotes Hemd und Glatze – erzähle gern aus dem Alltag und mache vermeintliche Nebensächlichkeiten zur großen Nummer. Sein subtiler Sprachwitz habe ihm Vergleiche mit Loriot und Heinz Erhardt eingebracht.

Am 30. Mai schließlich verabschiedet sich das Theater Sapperlot mit der „Karaoke-Invasion 2.0“ in eine große, mehrmonatige Bühnenpause. hol/red

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