BA-Freizeit

Neu im Kino In dieser Woche starten fünf Filme

Natalie Portman als einsame Sängerin

Archivartikel

„Leid und Herrlichkeit“

Banderas in Höchstform. Salvador Mallo (Antonio Banderas) ist ein in die Jahre gekommener schwuler Regisseur, der in Madrid lebt. Seine großen Erfolge aber sind schon lange vorbei. Depressionen und körperliche Beschwerden hindern ihn am kreativen Arbeiten. Stattdessen blickt er auf sein Leben zurück – „Leid und Herrlichkeit“ ist der neue, autobiografisch inspirierte Film des spanischen Erfolgsregisseurs Pedro Almodóvar. In den Rückblenden ist Penélope Cruz als Salvadors Mutter zu sehen. Für seine Leistung wurde Banderas beim Filmfest Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet. (113 Minuten)

„Die drei !!!“

Erstes Abenteuer auf der Kinoleinwand. Nach dem Vorbild der Reihe „Die drei ???“ gibt es seit 2006 auch eine Detektivserie für Mädchen. Mit vier Millionen verkauften Büchern sind „Die drei !!!“ besonders bei Mädchen zwischen sieben und 13 Jahren beliebt. Nun bekommen die drei Nachwuchsdetektivinnen ihren ersten Kinofilm: Regisseurin Viviane Andereggen drehte mit jungen und einigen prominenten Darstellern wie Jürgen Vogel ein turbulentes Kinoabenteuer mit viel Action. (99 Minuten, ab 0 Jahre)

„Vox Lux“

Musikdrama mit Natalie Portman und Jude Law. Die junge Celeste überlebt einen Amoklauf an ihrer Schule. Bei der Gedenkveranstaltung darf sie ein selbst geschriebenes Lied singen. Die Show wird im nationalen Fernsehen übertragen – und macht die 13-jährige Celeste berühmt. Ein Musikmanager (Jude Law) erkennt das Potenzial, nimmt die Schülerin unter Vertrag und bringt ihre Karriere ins Rollen. Jahre später ist Celeste (Natalie Portman) ein gefeierter Star. Doch Celeste ist einsam, angespannt, als Mutter überfordert. Die Situation spitzt sich zu, als eine Terrorgruppe in Europa einen Anschlag begeht und ganz offensichtlich von einem Video von Celeste inspiriert wurde. (100 Minuten)

„Ein ganz gewöhnlicher Held“

Ein Bibliothekar wird zum Star. In einer öffentlichen Bibliothek in Cincinnati kümmern sich Stuart und seine junge Kollegin Myra engagiert und geduldig um die Büchereibesucher. Zu den Stammgästen gehören auch viele Menschen ohne festen Wohnsitz – für die Obdachlosen wird die Bibliothek zum Zufluchtsort. Die Lage spitzt sich aber zu, als es jede Nacht neue Kältetote gibt, denn die Notunterkünfte der Stadt reichen nicht mehr aus. Eines Abends weigern sich die Obdachlosen um deshalb, die Bücherei zu verlassen – und Stuart muss Partei ergreifen. Eine kraftvolle, zu Herzen gehende Geschichte, die nicht weniger als den Zustand der Demokratie in den USA verhandelt. (119 Minuten)

„Cleo“

Ein buntes Märchen aus Berlin. Im Mittelpunkt steht eine junge Dame namens Cleo, die recht verträumt ist und ein eher zurückgezogenes Leben führt. Dabei hat die Rothaarige einen großen Wunsch: Nur zu gern würde Cleo die Zeit zurückdrehen. Und zwar mit Hilfe einer magischen Uhr, die einst von den Brüdern Sass erbeutet wurde. Cleo hofft, so den viel zu frühen Tod der Eltern ungeschehen machen zu können. (101 Minuten, ab sechs Jahre) dpa

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