BA-Freizeit

Neu im Kino In dieser Woche starten sechs Filme

Putzfrau dreht den Spieß um

„Overboard“

Neuverfilmung einer US-Komödie. Vor 30 Jahren kam der Film „Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser“ ins Kino. Nun findet die Geschichte um zwei aus verschiedenen Welten stammende Hauptfiguren in abgeänderter Version erneut ihren Weg ins Kino. Kate (Anna Faris) ist eine junge Mutter, die alleinerziehend ist und hart ums wirtschaftliche Überleben kämpft. Als Putzfrau soll sie das Boot eines reichen Gigolos schrubben – Leonardo behandelt sie wie ein Stück Dreck. Kate dreht den Spieß um, als Leonardo sein Gedächtnis verliert. (112 Min.)

„Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes“

Dokumentation von Wim Wenders. Der Regisseur Wim Wenders hat anhand von Archivmaterial aus dem Vatikan und anderen Quellen sowie mehreren Interviewsitzungen einen Film destilliert, in dem es um die Visionen und Vorstellungen des Papstes geht. Franziskus ist in dieser Dokumentation mal auf dem Petersplatz, mal vor dem amerikanischen Kongress zu sehen. (96 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Das ist erst der Anfang!“

Action-Komödie mit Morgan Freeman. Anmache, Explosionen und Golfpartien unter kalifornischer Sonne: Das sind die Zutaten für diese Action-Komödie mit dem Untertitel „Mission Ruhestand“. Zur Ruhe kommen die Oscar-Preisträger Morgan Freeman und Tommy Lee Jones als Rivalen in einem Luxus-Resort nicht, wenn sie um Frauen buhlen und einen Attentäter ausschalten. Rene Russo mischt die Seniorenrunde etwas auf. (93 Min., ab 6 Jahre)

„Vom Ende einer Geschichte“

Romanverfilmung. Nach vier Jahrzehnten wird Tony Webster von seiner Vergangenheit eingeholt. Eine etwas komplizierte Erbschaft lässt ihn sich an seine Jugendzeit erinnern und immer mehr die eigene Biografie hinterfragen. Was Romanautor Julian Barnes in „Vom Ende einer Geschichte“ auf nicht mal 200 Seiten beschrieben hat, kommt jetzt unter demselben Titel ins Kino. Webster begegnet seiner erste Liebe wieder, muss sich mit dem Suizid seines einst besten Freundes und mit der eigenen Verantwortung auseinandersetzen. Der Film arbeitet mit vielen Rückblenden. Nach und nach verändert sich Websters Blick auf die Ereignisse von damals. (108 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Die brillante Mademoiselle Neila“

Vorurteile und scharfe Worte. Eine junge Frau aus der berüchtigten Vorstadt, die Jura in Paris studiert? Und obendrein auch noch mit algerischen Wurzeln? Für Professor Mazard (Daniel Auteuil) unvorstellbar. Und so stellt er Neila Salah (Camélia Jordana) gleich in der ersten Vorlesung mit rassistisch-anzüglichen Witzen vor allen anderen Studenten bloß. Die Buße folgt prompt: Die Universitätsleitung verlangt von dem Professor, Neila auf einen Rhetorikwettbewerb vorzubereiten. Das Ziel: nichts weniger als der Sieg. Mazard muss gegen seine Vorurteile ankämpfen. Auch Neila hat wenig Lust, sich mehr als nötig mit dem zynischen Professor abzugeben und sich von ihm belehren zu lassen. Mit Hilfe von Schopenhauer und Philosophen aus der Antike liefern sich die beiden einen scharfen rhetorischen Schlagabtausch. (97 Min., ohne Altersbeschränkung)

„Hereditary - Das Vermächtnis“

Eine Familie kämpft gegen ihr böses Erbe. Der Horrorfilm beginnt mit einem Tod: Die Großmutter der Familie Graham ist gestorben. Dass das Sippen-Oberhaupt ein dunkles Geheimnis gehabt haben muss, spüren alle schnell – Tochter Annie (Toni Collette), aber auch die Zuschauer. Es passieren merkwürdige Dinge, nicht nur im Baumhaus der Grahams, in dem Tochter Charlie (Milly Shapiro) aus Tierkadavern kleine Totems bastelt. - Der Film lässt sich viel Zeit, um Spannung aufzubauen. Nicht alles an der Geschichte ist neu, aber alles ist sehr kunstvoll arrangiert – und zum Fürchten. (123 Min.) dpa

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