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Rassismus-Streit Nach zahlreichen Diskussionen soll die Aktion eine Diskussion über Rassismus anstoßen

„Sarotti-Mohren“ im Mannheimer Capitol jetzt verhüllt

Archivartikel

Das Mannheimer Kulturzentrum Capitol hat seine umstrittene „Sarotti-Mohr“-Werbung mit Stoff verhüllt, um damit eine Diskussion über alltäglichen Rassismus anzustoßen. Der künstlerische Leiter des Hauses, Georg Veit, hat den Schriftzug und die beiden „Mohren“ in Christo-Manier mit eierschalenweißer Jute und schwarzer Schnur ummantelt. „Ich wünsche mir, dass der Betrachter irritiert wird, nachdenkt und dann mit anderen ins Gespräch kommt“, sagte Veit gestern in Mannheim. Die Verhüllung spiele auch darauf an, dass Rassismus gern unter den Teppich gekehrt werde. Bis 8. März soll die Installation belassen werden. Die zwei „Sarotti-Mohr“-Embleme haben Ende 2018 für hitzige Debatten über Alltagsrassismus gesorgt. Manche forderten, das aus ihrer Sicht rassistische Symbol zu entfernen. 

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