BA-Freizeit

Spencer fühlt sich wohl

Nachdem er zunächst aus seiner Heimat Nordamerika zu uns gebracht wurde, um als Pelzlieferant in Farmen gehalten zu werden, wurde der Waschbär in den 30er Jahren bewusst in Hessen ausgesiedelt, um ihn hier heimisch werden zu lassen. Die Zeiten, in denen er unter Naturschutz stand, sind längst vorbei: Der putzig aussehende Geselle hat sich so gut in den hiesigen Wäldern akklimatisiert, dass er in manchen Gebieten, zum Beispiel im Großraum Kassel, zur Plage wurde. Und so wird der Umgang mit diesem Tier kontrovers diskutiert. Während eine Seite eine vermehrte Bejagung fordert, plädiert die andere auf das Existenzrecht des Waschbären, da er mittlerweile als Teil der heimischen Tierwelt angesehen werden muss. Der Waschbär auf unserem Bild ist nicht in Gefahr: Er lebt mit seinen drei Brüdern in einem Gehege im Heppenheimer Tierheim. Hier wurden die Waschbären als Welpen abgegeben und auf die Namen Stanley, Spencer (Bild), Max und Moritz getauft. tn/BILD: neu

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