BA-Freizeit

Neu im Kino In dieser Woche starten sieben Filme

„The Rock“ als Held im Flammeninferno

„Skyscraper“

Action mit Dwayne „The Rock“ Johnson. Der Kriegsveteran und ehemalige FBI-Einsatzchef Will Sawyer hat in Hongkong einen neuen Job gefunden: Im The Pearl, dem mit 240 Stockwerken höchste Wolkenkratzer der Welt, soll er für Sicherheit sorgen. Doch schon bald kommt es dort zur Katastrophe – in der 96. Etage brennt es, in den Stockwerken darüber ist seine Familie eingeschlossen. Und zu allem Überfluss wird Will auch noch beschuldigt, selbst das Feuer gelegt zu haben. Das Muskelpaket Dwayne „The Rock“ Johnson ist erneut in einem Actionspektakel zu sehen, bei dem er dieses Mal seine Familie aus dem Flammeninferno retten und gleichzeitig den Brandstifter finden muss. (103 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Super Troopers 2“

Neue Abenteuer der Polizeikomödie. Rund 17 Jahre ist es her, als „Super Troopers – Die Superbullen“ eine erfolgreiche Komödie über ein schräges Polizeiteam erzählte. Nun folgt die Fortsetzung – und auch jetzt war Jay Chandrasekhar als Regisseur und einer der Hauptdarsteller dabei. Er spielt einen der „Super Troopers“, die in diesem Film an die Grenze zwischen Kanada und den USA abkommandiert werden, um dort eine neue Highway-Patrol aufzubauen. (99 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Die Farbe des Horizonts“

Wenn der Segeltörn zum Horror-Trip wird. Als Tami aufwacht, ist sie allein. Knietief steht das Wasser in der Kabine des Segelboots. Um sie herum knarzt, gurgelt und splittert es – ein Hurrikan hat Tami und ihren Verlobten mitten auf dem Pazifik erwischt. Stark beschädigt treibt das Boot nun Tausende Kilometer vom Festland entfernt. Für das Paar beginnt ein fast aussichtsloser Überlebenskampf. Mensch gegen Natur: Dieses Motiv setzt der isländische Regisseur Baltasar Kormákur nicht zum ersten Mal in Szene – nun mit dem Drama „Die Farbe des Horizonts“. Nach seinem Bergsteiger-Epos „Everest“ (2015) setzt der Filmemacher seine Protagonisten diesmal nicht im eisigen Himalaya, sondern auf dem schier endlosen Ozean aus. (97 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Foxtrot“

Israelisches Drama mit großen Emotionen und starken Bildern. Michael sitzt auf dem Toilettendeckel und hält die Hand im Waschbecken unter heißes Wasser, bis die Haut aufplatzt. Der Handrücken leuchtet feuerrot – doch alles ist besser, als den Schmerz über den Tod seines Sohnes zu ertragen. Michaels Junge ist während des Militärdienstes getötet worden. Wie und warum, erklärt ihm niemand. Das israelische Drama „Foxtrot“ erzählt die Geschichte der Feldmans, die um den toten Jonathan trauern – und zeigt zugleich den Alltag beim Militär. (113 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Auf der Suche nach Ingmar Bergman“

Dokumentation von Margarethe von Trotta. Für die Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Margarethe von Trotta war Ingmar Bergman vor allem ein Meister seines Fachs und ihr Vorbild. In ihrem ersten Dokumentarfilm wollte die 76-Jährige mehr über den schwedischen Film- und Theaterregisseur wissen, dem sie erstmals Mitte der 70er Jahre begegnet war. „Auf der Suche nach Ingmar Bergman“ kommt am 12. Juli in die Kinos, zwei Tage, bevor der Schwede 100 Jahre alt geworden wäre. Für den Film ist von Trotta viel gereist. Sie hat die wichtigsten Schauplätze seiner Filme besucht und Familie, Freunde und künstlerische Wegbegleiter interviewt. Und weil sie wissen wollte, welchen Einfluss Bergman heute noch ausübt, hat sie mit verschiedenen Generationen von Regisseuren. (98 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Lomo: The Language of Many Others“

Kommentar zur Zeit. Karl lebt in einem grünen, sehr wohlhabenden Stadtteil Berlins. Es gibt hier viele Villen und Limousinen. Seine Zwillingsschwester Anna, die wie er kurz vor dem Abitur steht, möchte nach Kanada gehen, um dort zu studieren. Karl aber ist anders: Nicht nur, dass er rebellisch ist, die Schule vernachlässigt und sich kaum fürs Abi wappnet. Er flüchtet sich auch in fast jeder freien Minute in digitale Welten. Sein Blog ist Karls Ein und Alles – immer mehr aber verliert der 17-Jährige die Kontrolle über sein Internet-Tagebuch. (101 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Symphony of Now“

Berlin-Doku als Liebesbrief. Der Dokumentarfilm will eine Verneigung sein vor einer großen deutschen Stadt: Es geht um Berlin, um die Berliner Nacht, um geheimnisvolle Orte. „Symphony of Now“, entstanden unter der Regie von Johannes Schaff und ist angelehnt an den legendären Film „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ von Walter Ruttmann von 1927. Der experimentelle Dokumentarfilm aus den 20ern beschreibt einen Tag in Berlin. Anders als Ruttmann, der tagsüber drehte, widmet sich Schaff nun vor allem der Nacht; es geht um Kunst und Kultur, um Partys in den Clubs der Stadt. (65 Minuten, ab 0 Jahre) dpa

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