BA-Freizeit

Neu im Kino In dieser Woche starten fünf Filme

Warten auf ein neues Herz

„X-Men: Dark Phoenix“

Science Fiction und Action. Nach dem Unfalltod ihrer Eltern wächst die junge Jane Grey unter der Obhut von „X-Men“-Mastermind Charles Xavier (James McAvoy) auf. Bei einem Einsatz im Weltall kommt Jane mit einer kosmischen Materie in Berührung, die ihr Superkräfte verleiht. Eine außerirdische Mutantin versucht, diese Macht für ihre Pläne zu nutzen. Die von unheimliche Kräften heimgesuchte Jane muss sich entschieden, auf welcher Seite sie stehen will. Zum ersten Mal steht eine weibliche Figur im Mittelpunkt eines „X-Men“-Filmes. An der Seite von Jane kämpfen Raven (Jessica Lawrence), Eric (Michael Fassbender), Hank McCoy (Nicholas Hoult) und einige alte Bekannte gegen die kosmische Bedrohung. (120 Minuten, ab zwölf Jahre)

„Zwischen den Zeilen“

Intellektuellen-Spaß. Das Mittagessen mit seinem Verleger verläuft zwar recht angenehm. Am Ende aber des Zusammentreffens steht die für Autor Léonard ziemlich bittere Erkenntnis, dass sein neuer Roman wohl nicht von eben diesem Verleger lanciert werden wird. Ohnehin beschäftigt derzeit ein ganz anderes Thema den noch recht jungen Publizisten: Was bedeutet die so flugs voranschreitende Digitalisierung für den Buchhandel? Der Film erzählt auch davon, wie sich das Figurenensemble – alle stecken irgendwie in einer kleinen Lebenskrise – immer mehr verheddert in einem Geflecht aus Beziehungen und Affären. (107 Minuten, ab sechs Jahre)

„Burning“

Dreiecksdrama aus Südkorea. Jongsu ist um die 20 Jahre alt und irrt als Lieferjunge durch die Straßen Seouls, wo er schließlich vor einer Ladenzeile an einem Mädchen vorbeikommt, das Lose an Passanten verkauft. Sie stellt sich ihm als seine Grundschulfreundin Haemi vor. Die beiden verbringen ein mühsames Date miteinander und am Ende bittet sie ihn, ihre Katze zu füttern, während sie einige Wochen durch Afrika reist. Als Jongsu nach Wochen Haemi am Flughafen abholt, ist da plötzlich ein anderer Mann: Ben, ein reicher, westlich angehauchter Erbe mit edlem Apartment und dickem Porsche. Einige Wochen später verschwindet Haemi spurlos. (148 Minuten, ab 16 Jahre)

„Ramen Shop“

Stilles Drama feiert Familie und Essen. Der junge Masato betreibt mit seinem Vater und Onkel ein Ramen-Restaurant in Japan. Dann aber stirbt sein Vater und der junge Koch macht sich auf nach Singapur, die Heimat seiner ebenfalls schon gestorbenen Mutter. Es wird eine Reise in die Vergangenheit seiner Familie – und durch die Küche Singapurs. Der Film feiert die kulinarische Vielfalt Japans und Singapurs. Nach und nach aber fokussiert er sich auf die Geschichte von Masatos Familie. In Rückblenden wird erzählt, wie sich die Eltern einst kennen und lieben lernten. Außerdem findet Masato in Singapur den Bruder seiner Mutter, erfährt aber auch von einem alten Konflikt, der die Familie noch heute belastet. (90 Minuten, ohne Altersbeschränkung)

„Das Leben meiner Tochter“

Drama um Suche nach neuem Herz. Am 1. Juni ist der Tag der Organspende. Nur ein paar Tage darauf findet ein Film seinen Weg in die Kinos, der das Thema aufgreift. Er bringt einen Eltern-Alptraum auf die Leinwand: Im Urlaub bleibt plötzlich das Herz der kleinen Jana stehen. Zwar überlebt die Achtjährige das Drama, Jana jedoch benötigt ein neues Herz. Die Suche nach einem Spenderorgan gestaltet sich schwierig – und das, obwohl Jana oben auf der Dringlichkeitsliste steht. Micha, Janas Vater, verliert nach einem Jahr an Wartezeit die Geduld. Und er beginnt, über inoffizielle, illegale Wege zu einem Spenderherz nachzudenken. (92 Minuten) dpa

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