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Erfahrungsbericht Von ihrer Fahrprüfung berichtet BAnane-Mitarbeiterin Mia

45 Minuten für ein Stück mehr Freiheit

Archivartikel

Viele Jugendliche machen in einem Alter zwischen 17 und 18 Jahren ihren Führerschein. Dies bedeutet für die meisten ein großes Stück Freiheit und Selbstständigkeit. Wer seine Fahrerlaubnis bekommen möchte, muss dafür natürlich eine theoretische und eine praktische Prüfung ablegen. Weil man sich auf die Theorie ausreichend vorbereiten kann, graut es den meisten mehr vor der Praxis, da man im dichten Verkehr auf viele Dinge achten muss und auch mit unvorhergesehenen Situationen zurechtkommen muss.

Vor meiner eigenen praktischen Prüfung war ich super aufgeregt. Trotz der regelmäßigen Fahrstunden, die ich in den Tagen zuvor hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich diese Prüfung bestehen soll und dies nicht, weil ich nicht fahren konnte, sondern weil ich durch jeden auch nur minimalen Fehler sehr verunsichert wurde.

Am Tag der Prüfung lagen meine Nerven blank. Das Warten auf dem TÜV-Gelände hat sich angefühlt wie Stunden. Als meine Prüfung schließlich anfing, stellte mir der Prüfer, der entgegen meiner Vorstellung sehr nett war, einige technische Fragen zu den Reifen. Anschließend fing der praktische Teil an. Autobahn, Landstraße und innerhalb Bensheims sind wir gefahren und ich wurde immer entspannter, da sich mein Fahrlehrer mit meinem Prüfer unterhalten hat, was die Stimmung im Auto sehr angenehm und locker gemacht hat. Zuletzt sollte ich dem Prüfer noch eine Gefahrenbremsung und das Wenden in drei Zügen zeigen. Als wir nach circa 45 Minuten wieder auf dem Hof des TÜV-Geländes standen, war ich sehr erleichtert und konnte es kaum fassen, dass ich es wirklich geschafft hatte.

Im Nachhinein hatte ich vor der Prüfung viel zu viel Angst. Eigentlich möchte der Prüfer ja nur das sehen, was man zuvor Monate lang mit dem Fahrlehrer geübt hat. Zu viel Aufregung ist dann eher kontraproduktiv. Daher empfehle ich allen, die bald ihre praktische Prüfung ablegen müssen, sich mit dem Fahrlehrer gut vorzubereiten und sich am Tag der Prüfung nur auf sich selbst und den Verkehr zu konzentrieren und möglichst ruhig zu bleiben.

Der Fahrlehrer hätte einen mit Sicherheit nicht zu dieser Prüfung angemeldet, wenn man nicht in der Lage wäre, sie zu bestehen! Und die Freude nach der bestandenen Prüfung ist natürlich groß! Mia Eck

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