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Haustiere Das Interesse, sich ein Tier anzuschaffen, ist in der Zeit des Lockdowns gestiegen

Auf den Hund oder die Katze gekommen

Archivartikel

Den Lockdown der vergangenen Wochen haben nicht nur die Patienten im Krankenhaus überstehen müssen, auch Besuche in Tierheimen waren nicht immer möglich. Und auch, wenn es den Vierbeinern im Tierheim gut geht, ist es doch das Ziel der Tierpfleger, die Tiere zu vermitteln.

Doch die Vermittlung ist derzeit nicht so einfach. Interessierte, die ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen möchten, müssen sich vorab telefonisch mit den Pflegern in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren. Denn auch im Tierheim muss man sich an die Hygieneauflagen halten. Aber warum ist das Interesse an einem Haustier seit dem Lockdown gestiegen? Zum einen liegt es wohl daran, dass gerade viele Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten und zum anderen, dass sie damit auch die Wohnung zum Gassi gehen verlassen müssen.

Der derzeitige Vorteil ist, dass der Hund oder die Katze gleich mit der ganzen Familie in Kontakt steht. Die Eingewöhnungsphase wird somit auch für das Tier einfacher und Hund oder Katze gewöhnen sich schnell an die neue Umgebung.

Doch der neue Besitzer muss sich im Klaren darüber sein, dass Hund oder Katze Pflege und Zeit brauchen und zudem Geld kosten. Denn nicht nur für das Fressen muss man Kosten einplanen, sondern auch die Impfungen beim Tierarzt sind für das Tier wichtig und zudem teuer.

Gerade die Zeit zum Gassi gehen sollte man nicht unterschätzen, gerade dann, wenn wieder die Schule und der Job im Normalbetrieb laufen und dann kein Familienmitglied richtig Lust hat, mit dem Hund nach draußen zu gehen. Doch das Tier braucht auch Bewegung und Hunde lieben es, Stöckchen zu apportieren, egal, ob gerade ein Lockdown ist oder nicht. Alexander Rhein

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