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Forschung Wissenschaftler haben eine Studie zu den Voraussetzungen für eine perfekt gebackene Pizza veröffentlicht

Auf Gleichmäßigkeit kommt es an

Archivartikel

Wer ist für die Bestimmung eines Erhitzevorganges besser geeignet, wenn nicht Physiker? Namentlich Andrey Varlamov und Andreas Glatz, mit der Unterstützung des italienischen Ernährungsexperten Sergio Grasso. Veröffentlicht haben sie ihre Untersuchung im „Physics Education“ unter dem Namen „The Physics of Baking Good Pizza“.

Aus den thermodynamischen Gleichungen ergibt sich nun eine Schlussfolgerung, welche allerdings nur für Steinöfen gilt. Eine klassische Pizza Margherita sollte bei 330 Grad Celsius für zwei Minuten gebacken werden. Da ein Pizzastein die Wärme langsamer an die Pizza gibt als ein Backblech, funktioniert dies nicht im heimischen Ofen.

Eine Alternative zum Steinofen können sie dennoch empfehlen: Die Pizza gehört solange normal gebacken, bis der Boden fertig ist. Um nun einen knusprigen Boden und Belag zu erhalten, ohne dass die Pizza austrocknet, soll man die Temperatur des Ofens auf das Maximum stellen und für ein paar Sekunden die Grillfunktion anschalten – die angeblich beste Möglichkeit, eine Pizza zu backen, abgesehen von einem Steinofen.

Schlussendlich soll erreicht werden, dass die Pizza gleichmäßig gebacken wird. Denn es passiert viel zu oft, dass entweder der Teig schon gut ist, der Käse jedoch noch nicht geschmolzen oder der Käse schon braun, der Teig jedoch noch roh. Marc Wohlfart

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