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Reise Ziel der Abschlussfahrt der Klasse 10a der Liebfrauenschule war die Hauptstadt / Geheimtipps für den nächsten Aufenthalt

Bergsträßer Schüler erkunden Berlin

Vom 23. bis 27. September machten die Klasse 10a der Liebfrauenschule ihre Abschlussfahrt nach Berlin. Man kann sagen, es war die schönste Klassenfahrt, die wir je gemacht haben. Berlin ist das perfekte Reiseziel für Schulklassen und junge Leute.

Montags fuhren wir rund acht Stunden mit dem Bus bis Berlin-Wedding, wo sich unsere Unterkunft für die nächsten Tage befand. Untergebracht waren wir im Kolo77, dies sind Apartments mit Küchenzeile und eigenem Bad. Wir hatten sehr geräumige Achter-Zimmer mit einem oder zwei Badezimmern. Halbpension kann man ebenso dazu buchen, man ist also nicht gezwungen sich in den Apartments etwas zu kochen. Das haben wir auch getan und es hat sich sehr gelohnt – sowohl das Frühstück, als auch das Abendessen waren sehr lecker. Die Unterkunft ist also sehr empfehlenswert.

Tag eins war unser Erkundungstag. Wir sind mit der U-Bahn zum Alexanderplatz gefahren, haben uns dort den im Nebel liegenden Fernsehturm angeschaut, die Weltzeituhr und sind die Frankfurter Allee langgelaufen, um uns die berühmten Plattenbauten anzuschauen. Am Berliner Dom sind wir vorbeigegangen. Ein Muss ist die Museumsinsel, dort findet man alles an einem Platz, von Neubauten, wie die James-Simon-Galerie, bis hin zu alten Museen, wie das Pergamonmuseum. Im deutschen Museum haben wir von unserem Latein- und Geschichtslehrer eine Führung durch die Ausstellung über den Nationalsozialismus bekommen, dies war sehr interessant. Außerdem haben wir das Brandenburger Tor, welches bei keiner Reise nach Berlin fehlen sollte, und den Potsdamer Platz besucht. Am Abend haben wir – „typisch Berlin“ – ein Theater besucht und uns ein Stück mit dem Titel „How to become a Berliner in one hour“ angesehen. Ein sehr witziges Stück auf Englisch und sehr empfehlenswert. Der erste Tag war somit anstrengend, aber sehr schön.

Der zweite Tag war im Gegensatz zum ersten etwas entspannter. Es war der Tag an dem wir den Bundestag besichtigt haben. Wir hatten dort einen Termin, um uns die Kuppel anzuschauen. Dies war sehr schön, denn die Aussicht von dort oben war sehr spektakulär. Man konnte von der Kuppel aus ganz Berlin überblicken. Im Anschluss hatten wir mit dem Abgeordneten Michael Meister von der CDU ein Treffen für ein Gespräch. Wir konnten ihm Fragen stellen, die wir schon immer an einen Politiker richten wollten. Das Gespräch Mit Michael Meister war sehr informativ, da er uns Antworten sowohl aus seiner persönlichen Perspektive, als auch aus der Perspektive seiner Partei, der CDU, gegeben hat.

An unserem letzten Tag besuchten wir die Berliner Mauer, ebenfalls ein Muss in Berlin. Wir liefen die Bernauer Straße entlang, wo immer wieder kleine Checkpoints waren, an denen die Umstände zu Zeiten der Berliner Mauer geschildert worden sind. Wie sich die Menschen gefühlt haben, oder auch wie es damals aussah. Das Gefühl im Grenzgebiet zu sein wurde durch die Wachtürme widergespiegelt. Dieser Besuch regt zum Nachdenken an und sollte ein Moment sein, in den man in sich kehrt, um die Deutsche Geschichte zu verstehen. Die East Side Gallery stand auch auf unserem Tagesplan. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Kunstwerke waren toll.

Gehheimtipps in Berlin sind zum einem der Burger Laden „Schillerburger“, dort gibt es super leckere Burger für wenig Geld. Ebenso der Second Hand Shop „Pauls Boutique“ oder der Laden „The Dudes“. Im „The Dudes“ gibt es außergewöhnliche Mode, die aber ein echter Hingucker ist. Berlin ist eine tolle und junge Stadt. Perfekt für Schulklassen. Man kann dort sehr viel sehen und vor allem die Geschichte Deutschlands erkunden, denn das gehört dazu, wenn man Berlin besucht. Jeder Deutsche sollte einmal in seinem Leben dort gewesen sein. Es hat uns als Klasse sehr viel Spaß gemacht und wir würden direkt noch mal hinreisen. Svenja Thomas

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