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Jugendmedientage Eine BAnane-Mitarbeiterin war bei der Veranstaltung der Jugendpresse in München dabei

Blick hinter die medialen Kulissen

Vom 2. bis 5. November waren dieses Jahr die Jugendmedientage in München. Dort konnten alle medieninteressierten Jugendlichen im Alter von 16 bis 26 Jahren an vielen verschiedenen, spannenden Angeboten teilnehmen.

Die Jugendmedientage finden einmal im Jahr für vier Tage in einer variierenden Stadt Deutschlands statt. Dieses Jahr war ich als Teilnehmer mit dabei. Mein Ziel ist es, später als Journalistin zu arbeiten. Um Erfahrungen zu sammeln, war dieses viertägige Seminar perfekt geeignet, da man zu vielen verschiedenen Themenbereichen einen exklusiven Einblick bekam, den man normalerweise nicht so einfach bekommt.

Die Medientage werden von der Jugendpresse Deutschland in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert und veranstaltet. Die Jugendpresse ist ein Zusammenschluss aus allen 16 Bundesländern und deren Medien-Verbänden. Meiner Meinung nach ist eine Beteiligung hier die perfekte Möglichkeit für junge Medieninteressierte, einen Eindruck zu bekommen und sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen. Außerdem kann man unter anderem einen Jugendpresseausweis beantragen, der einem die Arbeit als Journalist erleichtern soll. Darüber hinaus gibt es einen jährlich ausgetragenen Schülerzeitungswettbewerb, bei dem jede Schule teilnehmen kann.

Aber nun zurück zu den Jugendmedientagen. Alle Angebote waren in verschiedenen Optionen schon beim Buchen der Tickets wählbar. Das Programm bestand aus verschiedenen Formaten wie sogenannten Erzählcafés, bei denen verschiedene Referenten von ihren Erfahrungen berichteten. Oder aus Medientouren, in denen es möglich war, einen Einblick in verschiedene Film- und Fernsehfirmen zu bekommen. Beispielsweise konnte man die Bavaria Film Studios, das bayerische ZDF-Studio oder auch den Bayerischen Rundfunk besuchen und einen Einblick in den Alltag der dort Arbeitenden bekommen. Außerdem gab es spannende Podiumsdiskussionen mit noch spannenderen Referenten.

Der ganze Kongress stand unter dem Motto "Behind the scenes". Am ersten Tag konnte ich leider an keinem Workshop teilnehmen, da die Anreise nach München länger gedauert hatte als geplant. Etwas zu spät, aber dafür ganz gemütlich, ging es dann zur Auftaktveranstaltung mit Abendessen und einer Diskussionsrunde zum Thema "I am much cooler online". Am nächsten Tag ging das Programm dann auch für mich endlich richtig los. Vormittags machte ich eine Tour zum BR-Radiostudio, in dem wir eine Führung durch die Radiosender "Bayern 3" und "Puls" bekamen. Am Nachmittag waren dann die sogenannten Erzählcafés an der Reihe, wobei ich in einer Gruppe dabei war, in der man der Pro7-Moderatorin Viviane Geppert Fragen bezüglich ihres Alltags als Moderatorin stellen konnte. Parallel dazu gab es weitere Workshops, wie zum Beispiel einen mit einer Bloggerin oder mit einem Kriminaljournalisten und viele mehr. Samstags stand dann ein Intensiv-Workshop auf dem Programm, wobei man sich den ganzen Tag mit einem gewählten Thema beschäftigte. Mein Workshop war zum Thema "Live- Talkshow". Dazu fuhren wir in die bayerische Akademie für Fernsehen und digitale Medien und durften mithilfe von Experten eine eigens inszenierte Talkshow aufnehmen, die danach besprochen wurde. Die aufgezählten Workshops waren aber bei weitem nicht alles. Über 60 Angebote von Fragen des journalistischen Handwerks bis hin zu politischen oder sozialen Themen gab es dieses Jahr.

Für jeden, der Spaß daran hat, Menschen kennen zu lernen, sich auszutauschen und viele neue Bereiche zum Thema Journalismus kennen lernen möchte, ist dieses Seminar genau richtig. Yara Völker

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