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Ostern Aschermittwoch, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag – was steckt genau hinter den Feiertagen rund um das Leiden und die Auferstehung Jesu?

Das höchste Fest im Kirchenjahr der Christenheit

Archivartikel

Was am Ostersonntag in der Kirche gefeiert wird, wissen die meisten Menschen. Wie sieht es allerdings mit den restlichen Feiertagen rund um Ostern aus, worauf gehen diese zurück?

Mit dem Aschermittwoch beginnt nach der Faschingszeit jedes Jahr die 40-tägige Fastenzeit, die für die Christen eine Vorbereitung auf das Osterfest darstellt. Sie ist eine Zeit der Besinnung – nicht unbedingt eine Zeit des Verlusts, sondern eher eine Phase, in der man sich auf das konzentrieren sollte, was man wirklich braucht, vielleicht eben, in dem man auf so manchen Genuss verzichtet. Kirchenhistorisch betrachtet gehen diese 40 Tage auf eine Erzählung des neuen Testaments zurück. In dieser verbringt Jesus 40 Tage in der Wüste, wobei der Teufel versucht, ihn in Versuchung zu führen.

Kurz vor Ostern schließlich folgen weitere Feiertage – was genau hat es mit denen auf sich?

Der Sonntag vor dem Ostersonntag ist der Palmsonntag. An diesem Tag ritt Jesus nach der biblischen Überlieferung auf einem Esel in die Stadt Jerusalem, wo er das Pessah-Fest erleben wollte. Bei seinem Einzug wurde Jesus von den Einwohnern begrüßt, die ihm mit Palmwedeln zuwinkten. Der folgende Donnerstag ist der Gründonnerstag – der Tag, an dem Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern feierte.

Am Karfreitag schließlich wurde Jesus auf dem Berg Golgatha am Kreuz für seinen Glauben hingerichtet, womit er sinnbildlich die Schuld der Menschen auf sich nahm. Nach dem Tag der Grabesruhe am Samstag feiern Christen am darauffolgenden Ostersonntag die Auferstehung Jesu von den Toten – das höchste Fest im Kirchenjahr des Christentums. Eva-Lotte Wenderoth

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