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Reise Für BAnane-Mitarbeiter Alexander und seinen Opa ging es auf eine siebentägige Donau-Kreuzfahrt

Das persönliche Sommermärchen 2019

Vor fast 40 Jahren sendete das ZDF das erste Mal eine Folge vom Traumschiff. Seitdem boomt die Schifffahrt nicht nur auf hoher See, sondern auch auf vielen Flüssen Europas. In den Sommerferien begleitete ich meinen Opa auf einer Flusskreuzfahrt entlang der Donau.

Die Arosa Donna war eine Woche lang unser schwimmendes Zuhause. Eine kleine, aber dafür exklusive Kabine mit französischem Balkon, Bad und großem Bett mit einem Baldachin sowie ein Flachbildfernseher war unser Reich. Auf dem großen Sonnendeck genoss man während der Flussfahrt die Aussicht auf die Umgebung, denn schließlich haben wir in nur sieben Tagen drei Länder und deren Hauptstädte gesehen.

Entspannung auf dem Schiff

Aufregend war bereits die Einschiffung. In dem kleinen österreichischen Ort Engelhartszell, dieser liegt rund 30 Kilometer flussabwärts von Passau, wartete die Bordcrew auf uns Passagiere. Gleich am Eingang des Schiffes war die Rezeption, hier erhielt man den Zimmerschlüssel in Form einer Plastikkarte. Viel Zeit zum Auspacken blieb nicht, denn das erste Abendessen und die offizielle Begrüßung standen auf dem Programm. Dann ging es endlich durch die Nacht in Richtung Osten, schließlich ist die Donau der einzige Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Somit fuhren wir in Richtung des Sonnenaufgangs. Auf dem Wasser war dies ein besonderes Licht und eine sehr entspannte Stimmung. Ganz anders war es, als wir in Wien das erste Mal an Land gingen. Von dem ruhigen Schiff ging es in die pulsierende österreichische Hauptstadt. Danach ging es mit der Arosa Donna weiter über Esztergom nach Budapest, der Hauptstadt Ungarns. Das war bei dieser Reise die östlichste Stadt, die wir mit dem Schiff angefahren haben. Denn von hier aus ging es über Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, und Melk in Österreich wieder zurück zu unserem Heimathafen.

Bei jedem Landgang konnte man als Passagier frei wählen, ob man in der Gruppe geführt oder alleine die Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt besichtigen möchte. Ich genoss es, die Städte zu Fuß zu erkundigen, denn auf dem Schiff war Entspannung angesagt. Die Flusskreuzfahrt mit meinem Opa war ein besonderes Erlebnis, denn ich war das erste Mal mit ihm in Urlaub. Ich lernte kennen, dass man nicht um jeden Preis alles gesehen haben muss, wenn es gesundheitlich nicht mehr geht. Wenn mein 80-jähriger Opa eine Pause brauchte und ich noch etwas besichtigen wollte, dann hat er in einem Café auf mich gewartet, und ich bin alleine losgezogen. Es war alles so entspannt, die Flusskreuzfahrt, die Crew und die Passagiere. Ganz nebenbei lernte ich dabei noch, dass die Donau durch zehn Länder fließt und zudem einer der längsten Flüsse Europas ist. Für meinen Opa und mich war die Flusskreuzfahrt das Sommermärchen 2019. Alexander Rhein

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