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Eigene Meinung Eine Mitarbeiterin der BAnane-Jugendredaktion macht sich Gedanken zu den Waldbränden in Südamerika

„Dem Amazonas muss geholfen werden“

Archivartikel

Seit einigen Wochen beschäftigen sich die Medien und Nachrichten mit den Waldbränden im Amazonas-Gebiet. Waldbrände sind für diese Region in Südamerika normal, doch seit Beginn des Jahres sind diese beispielsweise in Brasilien von rund 39 000 auf 72 000 gestiegen, das ist eine Steigerung von fast 83 Prozent. Umweltschützer, aber auch Anwohner stellen sich die Frage, ob dies noch normal sei.

Umweltschützer bestätigen laut neusten Angaben, dass diese Brände von Menschen gelegt worden seien. Ricardo Mello, Leiter des Amazonasprogramms der Umweltorganisation WWF, sagt außerdem, dass Farmer Bäume ihres Landes abholzen und anzünden, um größere Weideflächen für ihr Vieh zu schaffen. Dadurch und durch die hinzukommende Dürre in diesen Gebieten verbreiten sich die Feuer stetig.

Einerseits kann ich die Farmer verstehen, Brasilien ist ein sehr armes Land und die Farmer benötigen für ihr Vieh Weidefläche, auch um ihre Familien mit dem dabei verdienten Geld zu versorgen. Andererseits ist der Amazonas mit etwa 20 Prozent der Sauerstofflieferant unseres Planeten.

Es muss etwas getan werden

Unverantwortlich ist es von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro zu behaupten, die Umweltschützer, die solche Ausmaße an Umweltschädigungen verhindern wollen, seien schuld an den Amazonas Waldbränden. Eines ist klar: Wer die Schuld auch trägt, dem Amazonas muss geholfen werden, denn es handelt sich bei den dortigen Wäldern um ein für uns Menschen und das Klima relevantes, überlebenswichtiges Organ. Die Aussage, die Lunge unseres Planeten stehe in Brand, von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, beschreibt diese Notlage sehr gut.

Unserem Planeten muss geholfen werden und dabei müssen alle Länder zusammenhalten. Svenja Thomas

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