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Urlaubsbericht BAnane-Mitarbeiterin Mia Eck berichtet von ihren Erfahrungen beim Skifahren während des Winterurlaubs in Österreich

Dem Ruf der Piste folgen

Archivartikel

Seit mittlerweile zwölf Jahren fahren meine Familie und ich gemeinsam mit unseren Freunden zum Skilaufen in den Urlaub nach Österreich. Wir fahren immer in ein kleines Bergdorf im Salzburger Land. Kleinarl heißt es und hat knapp 800 Einwohner, einen kleinen Ortskern mit einigen Restaurants und Bars und ein paar Geschäfte. Es ist ein sehr kleiner, ruhiger Ski-Ort, in dem es eher gemütlich zugeht.

Anders als in den großen Ski-Gebieten, wie beispielsweise Ischgl, gibt es hier keine Partymeilen und Après-Ski-Bars mit lauter Musik in denen man bis zum Morgengrauen feiern kann. Und genau das gefällt uns hier sehr gut. Die Pisten sind nicht überfüllt, keine langen Wartezeiten am Lift oder überlaufene Almen und Hütten – perfekt für alle, für die das Skilaufen im Vordergrund steht und diejenigen, die österreichische Gemütlichkeit und das leckere Essen mögen.

Ein typischer Tag beginnt bei uns mit einem ausgiebigen Frühstück. Nachdem wir uns alle für den Tag gestärkt haben, werfen wir uns in unsere Ski-Klamotten und sind nach wenigen Gehminuten am Lift, der uns auf dem Berg bringt. Dann wird Ski gelaufen bis zum Nachmittag – natürlich darf der ein oder andere Einkehrschwung in eine gemütliche Almhütte nicht fehlen.

Nachdem wir vom Skifahren zurück sind, macht jeder, was er möchte. Après-Ski, Schwimmbad, Sauna, Spiele, entspannen im Hotel – es gibt für jeden etwas. Ein leckeres Abendessen mit österreichischen Spezialitäten beschließt den Tag. Danach gibt es noch das eine oder andere Gesellschaftsspiel oder einen Cocktail in der Bar, bevor man müde ins Bett fällt.

Früh anfangen lohnt sich

Ich habe mit fünf Jahren meinen ersten Skikurs gemacht. Nach vielen weiteren Kursen und Jahren der Übung habe ich mittlerweile keine Schwierigkeiten, mit den Erwachsenen mitzuhalten. Ich kann jedem empfehlen so früh wie möglich mit dem Skifahren anzufangen, da man es als Kind viel leichter erlernt, als als Erwachsener.

Ich fahre sehr gerne Ski. Die tollen Winterlandschaften, der in der Sonne glitzernde Schnee und das Gefühl von Freiheit, wenn man den Berg hinunter fegt, sind einfach der Wahnsinn. Ich kann jedem empfehlen, mindestens einmal in seinem Leben das Skifahren auszuprobieren. Auch wenn Skifahren ein sehr gefährlicher Breitensport ist und deshalb natürlich mit Vorsicht zu genießen ist. Bei uns hat sich ein den letzten Jahren glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt. Einige Stürze und ein paar blaue Flecken gehören aber immer dazu.

Immer den Respekt vor dem Berg behalten

Trotzdem gibt es jedes Jahr viele Verletzungen bei den Sportlern – auch in diesem Jahr habe ich Helikopter gesehen, die Verletzte auf den Pisten bergen mussten. Ich finde es deshalb enorm wichtig, das Skifahren in einem Kurs zu erlernen und nicht schneller zu fahren, als es das Können zulässt.

Ski fahren ist kein leichter Sport, es ist wichtig, immer den nötigen Respekt vor dem Berg und der Geschwindigkeit zu behalten. Ich habe circa sieben bis acht Skikurse gemacht, bis ich so fahren konnte, wie ich es heute kann, und das ist bei Weitem noch nicht perfekt. Die Verletzungsgefahr und der hohe Schwierigkeitsgrad sollten allerdings niemanden davon abhalten, das Skifahren zu erlernen, denn wenn man es erst einmal einigermaßen gut kann, macht es noch viel mehr Spaß.

Leider sind die acht Tage, die wir in Kleinarl verbringen, jedes Mal viel zu schnell vorbei. Die letzten Tage haben wir größtenteils auf der Piste genossen. Glücklicherweise war das Wetter auch für den Rest der Woche noch sehr gut gemeldet, sodass langen und tollen Skitagen nichts im Wege stand.

Der Ski-Urlaub war auch in diesem Jahr wieder sehr schön und ich freue mich schon auf viele weitere Urlaube im Schnee. Mia Eck

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