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Lernen Die Mini-Computer werden bei Schülern immer beliebter, weil sie teilweise Stift, Block noch Bücher ersetzt

Der digitale Unterrichtsbegleiter Tablet

Archivartikel

Blöcke, Hefte, Bücher, Stifte und noch vieles mehr. So sieht der typische Inhalt des Rucksacks der meisten Schüler aus. Oft ist der Ranzen deshalb auch sehr schwer, was besonders für den Rücken schlecht ist. Einige sind daher auf eine neue digitale Variante umgestiegen und benutzen ein Tablet für den Schulalltag. Auf dem flachen, dünnen Gerät kann man sich mit verschiedensten Programmen Notizen machen, Arbeitsblätter einscannen und sogar Bücher können zum Teil digital runtergeladen werden. Somit benötigt man nur das Tablet und hat alle für die Schule nötigen Unterlagen dabei.

Alle Notizen beisammen

Nicht nur für den Rücken ist dies eine Entlastung. Auf dem Tablet hat man alle Notizen beieinander und kann nie mehr die Hausaufgaben zu Hause liegenlassen oder die Bücher im Spind vergessen. Auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ist das Gerät äußerst vorteilhaft, da der Papierverbrauch auf ein Minimum reduziert werden kann.

Trotz seiner vielen Vorteile hat der digitale Alleskönner auch Kritiker, die beispielsweise bemängeln, dass die Jugendlichen durch den Gebrauch digitaler Geräte im Unterricht das Schreiben auf Papier verlernen könnten. Auch den Preis für die Anschaffung kann sich nicht jeder leisten, so kostet ein Tablet mit geeigneter Schutzhülle schnell einmal mehrere Hundert Euro.

Aber wie gut funktioniert der Umgang mit einem Tablet im Unterricht tatsächlich und warum steigen manche Schüler überhaupt von Stift und Zettel auf das digitale Gerät um? Wir von der BAnane-Jugendredaktion haben zu diesem Thema die 16-jährige Sophie Arnold zu ihren Erfahrungen im Umgang mit ihrem Tablet im Unterricht befragt. Die Schülerin der elften Klasse ist vor Kurzem ebenfalls auf ein Tablet für die Schule umgestiegen. Was ihre Beweggründe waren und wie sie mit dem digitalen Gerät im Schulalltag zurecht kommt, hat sie uns verraten.

Wie bist Du überhaupt auf die Idee gekommen ein Tablet in der Schule zu benutzen?

Sophie: Bevor ich mein Tablet hatte, habe ich immer einen großen Ordner für alle meine Unterlagen benutzt. Jedoch war es auf Dauer echt nervig, so einen großen Ordner umherzutragen, da dieser auch nicht in meinen Rucksack gepasst hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon gesehen, dass bereits ein paar meiner Mitschüler ein Tablet im Unterricht benutzen. Diese Idee fand ich sehr praktisch und da es bei meinen Mitschülern so gut funktioniert hat, beschloss ich auch eines für die Schule zu benutzen.

Kannst du dir alle Schulbücher als E-Book auf dein Tablet herunterladen?

Sophie: Mittlerweile gibt es von allen unseren Schulbüchern eine digitale Ausgabe, die man sich für Geld herunterladen kann. Jedoch würde man auf eine hohe Summe kommen, wenn man sich jedes als E-Book kaufen würde, weshalb ich sie mir lieber in normaler Buchform von der Schule ausleihe. Es besteht aber die Möglichkeit, für manche E-Books einen Code zu bekommen und die Bücher so kostenlos herunterzuladen. Jedoch wird dafür eine bestimmte Menge an Schülern benötigt, die Interesse an dem Buch haben, damit sich der Code auch lohnt.

Lässt sich mit dem Tablet gut für Klausuren lernen?

Sophie: Meine Lernzettel schreibe ich meistens ganz normal auf Papier, wobei es mit dem Tablet auch sehr gut geht. Wenn man die Lernzettel am daran anfertigt, besteht nur manchmal die Gefahr, dass man sich zu sehr in der eigentlich unwichtigen Gestaltung der Zettel vertieft. Denn durch verschiedene Apps lassen sich Lernzettel digital besonders ausgefallen und kreativ erstellen. Wenn ich Lernzettel auf meinem Tablet erstelle, drucke ich mir diese manchmal aus, um damit zu lernen. Mia Eck und Beate Sturm

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