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Rezeptidee Die Jahreszeit macht nicht nur das wechselnde Wetter aus, sondern auch die leckeren Gerichte

Der Geschmack des Herbstes

Viel Regen, Rotkraut mit Wild und immer kürzere Tage – all das verbinden wir mit dem Herbst. Tatsächlich aber ist die Küche der nebligen Jahreszeit vielfältiger als gedacht. Auch die Natur ist im Herbst besonders faszinierend. Heimische Tiere wie Igel oder Eichhörnchen bereiten sich auf den Winterschlaf vor, während die kalte Luft der Polarfront immer weiter in Richtung Süden wandert und uns heftige Herbststürme beschert.

Doch gerade dieses Herbstereignis kann für schöne Stunden beim Drachensteigen genutzt werden. Und selbst die fallenden Blätter bieten sich dazu an, Wunderschönes aus ihnen zu machen. Die folgende Sonderseite zeigt Euch, dass der November, der Umfragen zufolge den unbeliebtesten Monat der Deutschen darstellt, tatsächlich einer der schönsten Monate sein kann, denn wie bereits gesagt, ist der Herbst einfach faszinierend.

Kürbis-Apfel-Pizza

Für die Zubereitung des Teigs 150 Milliliter frische Vollmilch mit 200 Milliliter Wasser erwärmen und einen Würfel Hefe, 100 Gramm Hartweizengrieß sowie zwei Prisen Salz und eine Prise Zucker dazugeben. Ehe 500 Gramm Vollkornweizenmehl in den Teig gemischt wird, sollte sich die Hefe bereits vollständig aufgelöst haben. Im Anschluss muss der Teig etwa eine Stunde lang gehen gelassen werden – dafür empfiehlt sich ein warmer Ort.

Diese Zeit sollte genutzt werden, um drei Äpfel und eine große Zwiebel zu würfeln sowie einen 700 Gramm Hokkaidokürbis und 150 Gramm Bergkäse in feine Spalten zu hobeln.

In einem nächsten Schritt wird der Backofen auf 250˚C vorgeheizt – wobei das Backblech im Ofen bleiben sollte. Nun wird der Teig auf eine Stärke von vier bis fünf Millimetern ausgerollt. 200 Gramm Schmand werden mit zerhackten Kräutern (ein Bund Schnittlauch, je ein Zweig Rosmarin und Thymian) vermischt und zum Bestreichen des Bodens benutzt. Anschließend wird die Pizza mit 70 Gramm Bacon-Streifen, den vorbereiteten Äpfel-, Zwiebel- und Kürbisstücken belegt und mit dem Bergkäse bestreut. Nun wird die Pizza für zehn bis 15 Minuten auf dem heißen Backblech gebacken.

Orangen-Amerikaner

Gleich zu Beginn des Backens wird der Ofen auf 160˚C vorgeheizt, erst dann wird mit dem Teig begonnen. Hierfür schlägt man in einer ersten Schüssel 100 Gramm Butter und 100 Gramm Zucker mit einer Prise Salz cremig, ehe zwei Eier zugefügt werden.

In einer zweiten Schüssel werden 250 Gramm Weizenmehl, ein Päckchen Vanillepuddingpulver und vier Teelöffel Backpulver vermischt. Zudem wird zu diesem Zeitpunkt eine Orange ausgepresst und von einer anderen die Schale vollständig abgerieben.

Die Mehlmischung aus der zweiten Schüssel sowie die Orangenschale und der -saft werden abwechselnd in die Mischung in der ersten Schüssel eingerührt – jedoch etwas Orangensaft und Stückchen aufheben.

Anschließend wird der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und auf das Backpapier gespritzt, wobei darauf geachtet werden sollte, dass zwischen den Amerikanern genügend Abstand besteht. Nun kommen die Amerikaner für acht bis zehn Minuten in den Backofen.

In dieser Zeit wird die Glasur vorbereitet: Dabei wird 250 Gramm Puderzucker mit mindestens drei Esslöffeln Orangensaft verrührt. Sobald die Amerikaner gebacken sind, wird die Glasur auf die flache Seite des Gebäcks aufgetragen und mit Orangenzesten – feinen Streifen aus der Schale – dekoriert. Sophia Rhein

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