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Australien Im Januar hat für die Kinder in „Down Under“ ein neues Schuljahr begonnen – wie sieht der Alltag im Bildungswesen dort aus?

Die Uniform ist weit verbreitet

Archivartikel

Nach acht Wochen Weihnachtsferien begann im Januar für die Australier ein neues Schuljahr – für manche Kinder sogar das erste. Doch wie sieht die typische Schullaufbahn eines Kindes in „Down Under“ eigentlich aus?

Für gewöhnlich beginnt die Schulzeit für ein Kind in Australien im Alter von sechs beziehungsweise sieben Jahren. Zuvor muss es jedoch nicht nur den Kindergarten, sondern auch „Prep“, eine Art Vorschule, besucht haben. Je nach finanzieller Situation der Eltern wird das Kind daraufhin auf einer privaten oder einer staatlichen Schule eingeschult. Zu diesem Anlass gibt es in „Down Under“ allerdings kein mit der deutschen Schultüte vergleichbares Geschenk.

Bereits in der ersten Klasse erstreckt sich ein Schultag dann von acht bis drei Uhr. In dieser Zeit lernt das Kind jedoch nicht nur Schreiben und Rechnen, sondern auch Japanisch steht auf dem Stundenplan. Der Sportunterricht setzt sich meist aus einer Schwimmeinheit im Sommer und einer Tenniseinheit im Winter zusammen. Neben den obligatorischen Unterrichtsfächern steht dem Kind zudem ein breites Angebot an weiteren Aktivitäten zur Verfügung. Vom Drama-Club bis zur eigenen Schulband ist alles dabei.

Besucht das Kind eine Privatschule, muss es dort zudem jeden Tag in seiner Schuluniform erscheinen. Und auch an vielen staatlichen Schulen ist das Tragen von Uniformen Pflicht.

Nach der ersten Klasse verbringt das Kind dann noch sechs weitere Jahre in der „Primary School“ bevor es anschließend in die „Secondary School“ und zu guter Letzt in die „High School“ kommt. Laura Kress

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