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Konzertbericht BAnane-Autorin Cara war am Donnerstag beim Auftritt des Rappers Alligatoah in Frankfurt dabei

Die Zuschauer fühlen sich „Wie zu Hause“

In Gottes Namen, Triebwerke, Musik ist keine Lösung und jetzt: Schlaftabletten, Rotwein V. Vor allem durch diese Alben kennen sie viele: Alligatoah, die deutsche Hip-Hop-Gruppe, bestehend aus den fiktiven Charakteren Kaliba 69 (Rap) und DJ Deagle (Produzent). Oder einfach aus: Lukas Strobel! Und er ist 2019 wieder auf Tour, die den Titel „Wie zu Hause“ trägt. Damit war er am vergangenen Donnerstag auch in der Jahrhunderthalle in Frankfurt und begeisterte mit seinen alten und neuen Texten das Publikum.

Seine Musik? Eine Mischung von Battlerap, Rock und Pop – irgendwie etwas, für das sich nicht so recht ein Name finden lassen will. Seine Texte kritisieren mithilfe von Satire, übertriebener Gewaltdarstellung und aggressivem Auftreten, dabei schlüpft er immer in verschiedene Rollen. Er selber bezeichnet sich als Schauspielrapper. Und das kann man auch stellvertretend für sein Konzert sagen. Seine Bühnenshow ist wie eine Theateraufführung. Der Grundschauplatz: das Hotel Kalliforniah. Aber dabei bleibt es nicht – die Kulisse wechselt für jeden Song, passend zum Inhalt. Außerdem spielt er mit dem Publikum, teilt die Masse und lässt sie sich wieder schließen.

Viel zu schnell war die circa zwei Stunden lange Show in Frankfurt zu Ende und Künstler mit Band verließen die Bühne. Ein Konzert von Alligatoah eignet sich für jeden, der seine oder die Trailerpark-Musik gerne hört, denn Alligatoah live ist ein reines Schauspiel mit toller Musik, das es sich anzuschauen lohnt! Cara Metzner

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