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E-Sports als olympische Disziplin?

Archivartikel

Als ich das erste Mal von E-Sports gelesen habe, dachte ich mir, dass das „E“ für Elektronik steht und nicht mit einer olympischen Disziplin im Stadion zu tun hat.

Fakt ist inzwischen, dass E-Sports seit Jahren ein Phänomen in der Spielerszene ist. Mittlerweile schauen sich Millionen von Anhängern die Wettkämpfe an, sie besuchen dazu die Hotspots der Spieler. Dahinter stehen meist bekannte Vereine, unter anderem auch Bundesliga-Fußballvereine. Sie finanzieren die Spielerprofis und unterstützen diese mit entsprechendem Equipment.

Beim elektronischen Sport ist es zudem egal, welche Plattform man nutzt, man kann auf der Konsole oder am PC gegeneinander spielen. Auch ist es per Definition völlig egal, ob man ein Actionspiel zockt oder als Team gegen ein anderes Konkurrenzteam Autorennen fährt. Man spricht von E-Sports, sobald man gegen andere zockt oder wie der Insider sagen würde „man betreibt E-Sport“.

Und nicht nur das, 2017 spielte ein Team zum Saisonende weit über zehn Millionen US-Dollar ein, unterstützt werden die Zocker zudem noch mit Werbeverträgen.

Vielleicht wird E-Sports doch noch olympisch, denn seit vergangenem Jahr hat sich in der Szene einiges verändert. Selbst der Privatsender ProSieben zeigte im Fernsehen schon ein Live-Turnier.

Ein bekanntes E-Sport-Spiel ist übrigens PUBG (steht für Player Unknown’s Battlegrounds). In der Schweiz sollen demnächst erste Gespräche anlaufen und wer weiß, vielleicht heißt es dann 2024, dass E-Sports eine offizielle, olympische Disziplin ist. Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen. Alexander Rhein

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