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Politik Bensheims politische Jugendorganisationen denken über die Gründung eines Jugendparlaments nach

Ein Jugendparlament als Einstieg in die Politik

Archivartikel

Vor wenigen Tagen trafen sich die Vertreter der politischen Jugendorganisationen aus Bensheim, um die Gründung eines Jugendparlaments in Bensheim zu besprechen. Die BAnane sprach mit Carlos Santos de Lima (kleines Foto), er ist Stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen Bensheim, JuLis genannt:

Welche Parteien nahmen an diesem Abend teil?

Carlos: Ich hatte schon länger daran gedacht ein Jugendparlament in Bensheim zu gründen. Diese Idee habe ich mit Maximilian Gärtner, dem Vorsitzenden der Jungen Union Bensheim, den ich auch persönlich kenne, geteilt. Er war der Meinung, dass dies an Anreiz für Jugendliche sein könnte, sich für die Kommunalpolitik zu interessieren und zu engagieren. Nach Vorgesprächen haben wir uns anschließend mit der Jugendorganisation von SPD und Grüne getroffen.

Du hast gerade gesagt, du hattest die Idee eines Jugendparlaments? Wie kam es dazu?

Carlos: Ich finde, dass der Weg für junge Menschen in die Kommunalpolitik, generell in die Politik, sehr schwierig ist. Um den Einstieg in die Politik, auch ohne Parteiangehörigkeit, zu erleichtern, kam mir die Idee der Gründung eines Jugendparlaments am nächsten. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir unsere Interessen nur gemeinsam in Form eines Jugendparlamentes in der Stadtverwaltung forcieren und schneller durchbringen können.

Habt ihr euch oft für die Planung getroffen?

Carlos: Physisch haben wir uns erst zum dritten Mal getroffen, aber wir stehen im stetigen Austausch miteinander.

Was habt ihr besprochen, bzw. festgelegt?

Carlos: Bisher haben wir über verschiedenen Grundfragen gesprochen. Darunter fallen wie ein Jugendparlament in Bensheim aussehen könnte, aber auch wie eine Wahl für das Jugendparlament ablaufen würde. Es müssen die einzelnen Funktionen innerhalb der Bensheimer Politik belegt werden.

Darunter meinst du, wer das Amt inne hat?

Carlos: Ja, das ist richtig. Nur über ein gelungenes Konzept können wir das Jugendparlament effektiv und nachhaltig prägen.

Ihr habt Unterstützung aus Wiesbaden bekommen. Wie kam es dazu?

Carlos: Da wir aktuell in der Gründungsphase sind und viele Fragen anfallen, stand uns netterweise Sophia Enders aus dem Jugendparlament Wiesbaden als Referentin beratend zur Verfügung. Sie war in Wiesbaden selbst im Jugendparlament und dort im Vorstand aktiv. Somit kennt Sie sämtliche Prozesse und konnte daher uns viele Tipps für unser Konzept geben. vorangekommen.

Was sind die Ziele des Abends?

Carlos: Die Ziele sind, die jeweiligen Vorstellungen der Jungenorganisationen von einem Jugendparlament zu sammeln und einen Konsens zu finden. Weiter ist es unser Ziel ein Papier zu entwerfen und dies den Mutterparteien zur Beratung zukommen zu lassen.

Was kam heraus?

Carlos: Heute haben wir einen großen Schritt gemacht unser Konzept des Jugendparlamentes zu erstellen. In erster Linie haben wir Herangehensweisen konkretisiert, also wie soll unser Parlament aussehen und funktionieren. Natürlich bedarf es hier noch der weiteren Ausarbeitung.

Wie geht es weiter?

Carlos: Wir wollen Kontakt zu den Schülervertretern herstellen und mit Ihnen uns zusammensetzten, was deren Erwartungen an ein Jugendparlament sind und welche Themen sie haben. Darüber hinaus wollen wir uns mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Stadtverordnetenversammlung treffen und unsere Idee vorstellen. Ziel ist es ein Jungenparlament in Bensheim mit der nächsten Kommunalwahl einzuführen. Alexander Rhein

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