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Ausflugsbericht BAnane-Mitarbeiter Marc Wohlfahrt hat mit seiner Schulklasse für einen Tag das Europäische Parlament in Straßburg besucht

Ein Ort der Entscheidung – und der Selbstinszenierung

Archivartikel

Das europäische Parlament ist, wie auch die Europäische Union an sich, ein Konstrukt, welches noch fertig konstruiert und gebaut werden muss – so wird dies auch architektonisch dargestellt.

Man betritt das Gebäude durch Sicherheitskontrollen und einem imposanten Innenhof. Für Besucher wurde eigens ein Museums- und Informationsabschnitt errichtet – mitsamt einem 360-Grad-Kino, welches über die Aufgaben, Funktionen und den Aufbau des Parlamentes berichtet. Zur Befriedigung des modernen Menschen ist der Raum mit zahlreichen High-End-Beamern ausgestattet. Außerhalb des Kinoraumes lernt man auf klassische Weise auf Infotafeln und in Schaukästen etwas über die Geschichte des Parlaments, vom Anfang der Montanunion bis zur aktuellen Zusammensetzung.

Die Suche nach dem „Ei des Kolumbus“ findet in einer hölzernen Kugel statt. Dort drin sitzen 751 Abgeordnete aus 28 Ländern zur Abstimmung und zur Aussprache von Themen, die die EU, deren Partner und den Umgang mit anderen Staaten betreffen.

Das Europarlament ist definitiv einen Besuch wert, um sich die Arbeit des weltweit größten transnationalen Parlamentes anzuschauen. Wie so vieles beruht aber auch dieses auf reichlich Inszenierung und Selbstdarstellung, was besonders gut durch das Parlamentsgebäude dargestellt wird. Marc Wohlfart

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