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Reisebericht I Am Gardasee halten sich alle an die geltenden Regelungen, was zu einem Gefühl der Sicherheit beiträgt

Eine fast normale Reise

Archivartikel

In diesem Jahr waren auch wir uns sehr unsicher, ob unser geplanter Urlaub trotz der Pandemie stattfinden könnte. Von einigen habe ich gehört, dass sie ihren Urlaub abgesagt haben oder lieber innerhalb Deutschlands verreisen. Weil wir uns aber schon so auf die Reise nach Italien gefreut hatten, haben wir so lange wie möglich abgewartet. Letztendlich hatten wir Glück und konnten wie geplant an den Gardasee fahren.

Nach einer circa fünfstündigen Fahrt – wir hatten zuvor in München übernachtet – sind wir in Bardolino angekommen. In unserem Hotel gab es natürlich Hygieneregeln, die beachtet werden mussten. Den Mund-Nasenschutz mussten wir im Gebäude immer aufsetzen. Am Frühstücksbuffet standen die Lebensmittel hinter Plexiglasscheiben und wurden von dem Hotelpersonal auf Wunsch auf die Teller gegeben. Abgepackte Lebensmittel – wie Butter oder Marmelade – durfte man sich selbst nehmen. Auch das Besteck und die Servierten waren in einer Papiertasche verpackt. Außerhalb des Gebäudes, also im Garten oder am Pool, musste man keine Masken tragen. Auch in den Städten musste man sie nur in den Geschäften tragen. Uns persönlich hat das Tragen der Masken nicht gestört, und wir konnten einen relativ normalen Urlaub genießen.

In dieser Woche war das Wetter ungewohnt kühl am Gardasee. Mit Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad war es kühler, als wir es von den vorherigen Jahren gewohnt waren, was aber gar nicht schlecht war, da wir so viele Ausflüge machen konnten, ohne dass es uns zu heiß wurde. Nachdem wir Bardolino, der Ort in dem auch unser Hotel war, angeschaut und unseren traditionellen Besuch im Eiscafé „Cristallo“ – meiner Meinung nach gibt es dort das beste Eis der Welt– gemacht hatten, haben wir Lazise, Garda und Malcesine besucht. Auch diese schönen Orte kannten wir bereits von vorherigen Aufenthalten.

Unser Highlight war der Besuch in Sirmione, dort waren wir noch nie. Mit seiner malerischen Innenstadt und seinen wunderschönen Geschäften und Cafés hat uns das Städtchen im Süden des Gardasees sehr beeindruckt.

Wenn wir nicht unterwegs waren, haben wir es uns im Garten des Hotels gut gehen lassen und uns in einem der Pools erfrischt. Abends waren wir immer lecker italienisch essen und konnten uns meistens nur schwer zwischen Pizza, Pasta oder Fisch entscheiden.

Trotz der Corona-Pandemie konnten wir einen nahezu normalen Urlaub verbringen. Das Tragen der Masken und das regelmäßige Desinfizieren der Hände hat uns überhaupt nicht gestört. Obwohl es einige nicht verstehen konnten, dass wir nach Italien fuhren, haben wir uns dort sehr sicher gefühlt. Die Regeln wurden überall eingehalten und die Hotels wurden nicht ausgelastet, was in den ersten Tagen deutlich spürbar war. Und auch in den Ortschaften war es erstaunlich leer.

Wir sind sehr froh, unseren Urlaub nicht wie die meisten abgesagt zu haben, da es nicht wirklich einen Unterschied macht, wo man sich befindet, sondern wie man sich verhält. Und wenn sich alle an die geltenden Hygienevorschriften halten, ist es in Italien, Spanien oder Griechenland genauso sicher oder unsicher wie bei uns in Deutschland, und die Tourismusbranche kann wieder etwas aufatmen. Mia Eck

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