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Praktikumsbericht Ein BAnane-Mitarbeiter bekam Einblick in den Arbeitsalltag bei der Sparkasse in Bensheim

Eine spannende Erfahrung

Ba-Ba-Banküberfall" - Als die Pop-Band "Erste Allgemeine Verunsicherung" 1985 diesen Song in die Charts brachte, war die Sparkasse Bensheim schon 155 Jahre alt.

"Verunsichert" fühlte ich mich auch, als ich zu Beginn meines Praktikums die Räume des Geldinstitutes betrat. Auch wenn dies schon mein zweites Schulpraktikum im Bankenwesen war, war es für mich wieder eine neue Herausforderung.

Doch die Aufregung verflog im Nu, denn der erste Tag begann mit einem Einführungsgespräch, bei dem mir Frau Wahlig aus dem Bereich Personal viele Unterlagen und auch einen Aufgabenkatalog, den ich während der Arbeitszeiten bearbeiten würde, aushändigte. Außerdem unterschrieb ich ein Formular zum Datenschutz, erhielt Anweisungen, wie ich mich den Kunden gegenüber verhalten sollte und noch Vorschriften zur Kleiderordnung und dem Namensschild, das ich tragen sollte.

Frau Wahlig hat viel Erfahrung mit Praktikanten und wusste, wie sie mir Antworten entlocken konnte. Mit viel neuem Wissen über den Verlauf des Praktikums machte ich mich nach fast 90 Minuten Gespräch auf den Weg in die Sparkassen-Geschäftsstelle Bensheim-Süd. Und die aufregende Zeit konnte starten.

Ich lernte die Geschäftsstellenleiterin Frau Rödel, weitere Bankkaufleute und Auszubildende kennen. Während der gesamten Praktikumswochen war es eine tolle Atmosphäre, alle Anwesenden halfen und zeigten mir den richtigen Umgang bei der Ablage, beim Ausfüllen der Überweisungsträger und boten mir ihre Unterstützung an.

Neben dem Kundengeschäft in der Geschäftsstelle durfte ich auch weitere Abteilungen der Sparkasse bei Workshops kennenlernen, die mir weitere Einblicke in das Berufsfeld Bankkaufmann ermöglichten.

Die Sparkasse ist Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet, in den 20 Geschäftsstellen im Kreis arbeiten etwa 400 Mitarbeiter, davon sind rund 40 noch in der Ausbildung. Geleitet wird das Institut von Dr. Eric Tjarks und Manfred Vögtlin. In Hessen gibt es allein 34 Sparkassen, in ganz Deutschland gibt es um die 400. Außerdem gehören noch die Helaba, die Sparkassen Versicherung, die Deka Bank und die LBS dazu.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann dauert zweieinhalb bis drei Jahre. Dabei lernt man unter anderem das Kreditgeschäft, den Zahlungsverkehr, die Geldanlage sowie viele weitere Bereiche kennen. Außerdem werden in der Berufsschule die Grundlagen der Wirtschaftszusammenhänge, das Börsengeschäft und die rechtlichen Grundlagen des Finanzwesens vermittelt. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss kann man den Sparkassenfachwirt bei der Sparkassenakademie in Hessen, den Bankfachwirt bei der Bankakademie Frankfurt School oder den Bachelor an der Sparkassenhochschule in Bonn ablegen. Das Angebot der Weiterbildung ist vielfältig, keinesfalls trocken und breit angelegt.

Zum Betriebspraktikum erhielt ich von der Schule eine 32-seitige Broschüre, die bereits im Vorfeld bearbeitet werden musste. Hierbei konnte ich mich gezielt auf das Praktikum vorbereiten, in dem die Erwartungen und die Verhaltensregeln aufgelistet wurden. Während der Arbeitswoche konnte ich dann zunehmend mehr Fragen aus dieser Broschüre bearbeiten, wie zum Beispiel ganz allgemeine Fragen zum Ausbildungsverlauf, zu den wirtschaftlichen Gesichtspunkten, aber auch zur Arbeitszeit und -atmosphäre. Außerdem war es wichtig, dass man auch einen Praktikumsknigge, in dem es um Ordnung und Sicherheit am Arbeitsplatz, die eigene Teamfähigkeit und interne Kommunikation ging, bearbeitete.

Das Praktikum war super, ich jedenfalls könnte mir einen Job in der Bank vorstellen. Und: Ein "Ba-BaBanküberfall" ist mir erspart geblieben ... Alexander Rhein

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