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Stadionbesuch BAnane-Mitarbeiterin Alisa Kavelj war bei der Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin dabei

Enttäuschung trotz guter Stimmung

Archivartikel

Die Eintracht spielt ihre beste Saison seit Jahren und ich bin bei dem Spiel hier dabei.“ Meine Sitznachbarin in der Commerzbank-Arena machte deutlich, was sie von der Partie Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC nach den ersten 45 Minuten hält.

Die zweite Halbzeit hellte die Stimmung der Frankfurter Fans auch nicht sonderlich auf. 51 500 Zuschauer, davon einige hundert Unterstützer der Hertha, haben am Samstag verfolgt, wie der Berliner Tabellenelfte gegen eine müde Eintracht mit 0:0 einen Punkt gewann.

Etliche Fehlpässe, liegengelassene Bälle und kaum Tempo brachten den Frankfurtern das Remis ein. Ante Rebic und Jonathan de Guzmán kamen nicht an Herthas Torwart Rune Jarstein vorbei.

Der Frankfurter Torwart Kevin Trapp musste ebenfalls mehr als nur einmal rettend zum Ball springen, um eine Niederlage zu verhindern. Zum Schluss bleibt die Eintracht, die sich vor ein paar Jahren noch im Abstiegskampf befand, komfortabel auf Tabellenplatz vier der ersten Fußball-Bundesliga sitzen.

Die Fans im Stadion schienen davon nicht entmutigt. 90 Minuten lang dröhnten Fangesänge durch die Arena, Fahnen wurden geschwenkt und jede Aktion der Spieler lautstark unterstützt. Die Frustration war zwar zu spüren, „Verdientes Remis“, war der O-Ton der meisten Zuschauer. „Ein Sieg wäre schön gewesen, aber ich hatte Spaß“, sagte meine Nachbarin nach dem Schlusspfiff. Dank der guten Stimmung trotz vieler frustrierender Momente, konnte ich da nur zustimmen.

Alisa Kavelj

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