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Fahrspaß für „die letzte Meile“

Wer das erste Mal auf einem E-Scooter steht, fühlt sich ein bisschen in die eigene Kindheit zurückversetzt, in der Kickboards und Cityroller die coole Alternative zum Fahrrad waren. Durch den elektrischen Antrieb, der das Gefährt auf 20 Kilometer pro Stunde beschleunigt, macht das Fahren auf den Geräten viel Spaß und bringt die Nutzer schnell und dank gut funktionierender App von A nach B.

Obwohl die Preise je nach Strecke etwas höher sind als ein Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr, ist der Fahrspaß einige Cents mehr wert als die schnöde Busfahrt. Viel interessanter werden neue Mobilitätskonzepte wie der Einsatz von ausleihbaren E-Scootern, wenn sie mit Bus und Bahn kombiniert werden. Bekanntlich ist es „die letzte Meile“, das Stückchen Strecke, das viele Leute von der Nutzung des ÖPNV abhält. Wie kommen sie schließlich an den Arbeitsplatz oder zum Lieblingsladen, der nicht in der Nähe der Schiene oder einer Bushaltestelle liegt? Und welches Gefährt soll nach der Anreise mit Bus oder Bahn genutzt werden, wenn diese bei niedriger Taktung in den Abendstunden zu selten fahren, um uns pünktlich nach Hause zu bringen?

Mit einem Leihfahrrad oder einem E-Roller können die letzten Meter schließlich umweltfreundlicher zurückgelegt werden, als wenn für die Gesamtstrecke der motorisierte Individualverkehr genutzt wird. Und sie helfen – ebenso wie andere Leih-Angebote – sogar dabei, infrastrukturschwache Ortsteile anzubinden.

Mein Fazit lautet daher: Mit den E-Scootern wird die Sharing Economy ein Stück mehr Wirklichkeit. Moritz Müller

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