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„Freihandel sichert Wohlstand“

Archivartikel

Dass der Freihandel einen kräftigen Wohlstandsmotor für alle Staaten darstellt, ist eine unumstößliche Tatsache. Industriestaaten wie Deutschland sind dafür das beste Beispiel. Aber auch die positive Entwicklung ehemaliger kommunistischer Länder des Ostblocks nach dem Mauerfall beweisen die Vorteile einer liberalen Wirtschaftsform. Staaten wie Nordkorea, die sich von anderen Nationen abkapseln, geben hingegen das Negativbeispiel ab. Zudem ist Freihandel ein fester Bestandteil unserer vernetzten modernen Welt. Anstelle des Drangs, die Globalisierung zurückdrehen zu wollen, muss also die Einsicht treten, dass Länder auf gegenseitigen Handel angewiesen sind. Doch auch wenn solch eine Abhängigkeit auf den ersten Blick als Nachteil erscheinen mag, so bietet diese doch enorme Vorteile. Da es schließlich im Interesse aller Wirtschaftsmächte liegt, den Handel miteinander aufrechtzuerhalten, sinkt auch das Kriegsrisiko. Denn bereits Adam Smith, der Vater des Freihandels, war der Ansicht, dass Frieden eine wichtige Voraussetzung zur Sicherung von Wohlstand und Handel sei. Zudem schafft weltweiter Handel natürlich auch größere Märkte, welche wiederum die Konkurrenz zwischen den Unternehmen verstärken. Dadurch kommen Verbraucher in den Genuss niedrigerer Preise und profitieren von einer steigenden Zahl von Innovationen. Angesichts dieser Vorteile sollte sich Donald Trump als Präsident des Landes des Kapitalismus und des Freihandels die Erhebung von Strafzöllen und anderen protektionistischen Maßnahmen noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Laura Kress

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