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Gedichte – eine Auswahl

Archivartikel

Flucht Wenn die Lichter ausgehen, du nicht weiter siehst und alles schwarz ist. Renn nicht weg, ich bleib bei dir. Lass uns zusammen stehen bleiben. Wenn die Lichter ausgehen, alles schwarz ist. Lass uns die Dunkelheit aushalten. Ausharren. Stehen bleiben. Durchatmen. Lass uns zusammen stehen bleiben. Wenn die Lichter ausgehen, renn nicht weg. Ich bleib bei dir. Nehme deine Hand, lasse dich nicht los. Wenn alles schwarz ist, werden dunkle Lichter langsam aufscheinen. Doch warte auf mich. Wir rennen zusammen.

Last Goodbye Unser letztes „Auf Wiedersehen“. Ich wollte, dass es perfekt ist. Unser letztes „Auf Wiedersehen“. Sachte. Wind und Sonnenschein. Kalter Schneeregen. Eingepackt in Winterjacken. Rosenduft. Assoziierende Gerüche. Poetisierende Gefühle. Farbechte Erinnerungen. Verblassen tun sie nicht. Vintage-Bilder. Bleiben modern in deinen Augen. Schwarz-weiß-Polaroids. Du warst meine Farbe. Unser letztes „Auf Wiedersehen“. Wie kommt es, dass ich dich immer noch rieche? Wie kommt es, dass ich den Schnee auf meiner Haut spüre? Wie kommt es, dass alles so perfekt war? Und jetzt nicht mehr. Unser letztes „Auf Wiedersehen“. War zu perfekt, um loszulassen.

Lichterketten

Sternenhimmel an der Decke. Zahlreiche Lichter beleuchten die Bilder. Die Bilder sind noch immer in meinem Kopf. Bleiben dort, als gehörten sie dort hin. Das traurige ist, ich wusste, dass du mich verletzen würdest. Doch ich habe nicht auf mein Gefühl gehört. Ich wusste einfach nicht, wie mir geschah, als ich dir in die Augen sah. Ich sah den ganzen Sternenhimmel, doch was fehlte, war der Mond, unvollständig, unperfekt, doch hat es sich gelohnt? Bis neulich, Eure BAte

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