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„Gefahr für Entwicklungsländer“

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Immer mehr Globalisierung, immer mehr Freihandel. Wir können überall alles kaufen und erwerben, aber ist das wirklich immer so gut, wie es klingt? Denn auf dem freien Markt dominiert vor allem eine Gruppe von Ländern: die großen Industriestaaten. Durch den Freihandel haben wir die Chance, dass was die Leute bei uns nicht kaufen wollen, einfach in ein anderes Land – meist in so genannte DCs („developing countries“) – zu schicken und dort auf dem Markt verkaufen zu lassen. „Da werden die Produkte wenigstens nicht einfach weg geworfen“, wird jetzt der eine oder andere denken, aber ein Problem wird häufig übersehenen – die lokalen Märkte werden mit ausländischen Produkten überschwemmt und so gehen sie Strukturen der Märkte kaputt und lokale Anbieter gehen bankrott. DCs sind dadurch auf immer mehr Waren aus den Industrieländern angewiesen. Deshalb sehe ich einige Aspekte des Freihandels skeptisch und halte es für sinnvoll - zumindest im Falle von DCs – dass diese ihre lokalen Märkte mit Handelshemmnissen schützen dürfen, um besser eine eigene Wirtschaft aufbauen zu können. Cara Metzner

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