Bananeweb

„Gelegenheit, andere Sichtweisen kennenzulernen“

Archivartikel

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung hält Austauschprogramme zwischen Ost- und Westdeutschland für überholt, vor allem, da Schüler gar keine wirklichen Unterschiede zwischen Ost und West mehr erkennen würden. Und trotzdem sind sie noch da. Auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall. Wozu bräuchten wir sonst noch eine Ostbeauftragte der Bundesregierung?

Laut Umfragen ist der Schüleraustausch von Ost- nach Westdeutschland und von West- nach Ostdeutschland immer noch sehr beliebt. Und es gibt nach Aussagen von Schülern einfach doch noch interessante Unterschiede. Erste Differenzen hört man schon in der Sprache. Die einen sprechen eher Hochdeutsch und die anderen einen Dialekt, den man womöglich kaum versteht. Außerdem kennt man in verschiedenen Regionen unterschiedliche Bräuche, die es sich zu teilen lohnt. Des Weiteren kann man so auch mehr über die deutsche Geschichte aus Sicht von anderen erfahren, die den Prozess der Wiedervereinigung vielleicht ganz anders wahrgenommen haben als man selber oder Menschen aus der Heimatregion.

So bietet der Ost-Westdeutschland-Austausch einfach für viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mehr Facetten Deutschlands kennenzulernen und auch überregionale Freundschaften zu schließen. Cara Metzner

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel